„Upcycling“: Müll wird zu Kunst gemacht

Von: Hendrik Buch
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Sie machen Kunst aus Müll: Der Künstlerstammtisch Düren freut sich über erfolgreich Konstruktiv-Tage und die große Resonanz auf ihre Workshops. Foto: Hendrik Buch

Düren. Fahrradketten und –felgen, Federn, Altkleider und jede Menge Tüten: Von Metall über Holz bis Papier landet alles irgendwann im Schrott – und wird für Künstler interessant. „Upcycling“ nennt sich diese kreative Wiederverwertung von vermeintlichem Müll in Kunst und Nutzgegenständen.

Eine charmante Idee, der der Dürener Künstlerstammtisch auf den diesjährigen Konstruktiv-Tagen in der Alten Stadtgärtnerei eine gesamte Themenwoche widmete.

Vor allem viele Kinder waren begeistert. Eröffnet hatte die Kunstwoche parallel zum Kinderkulturfest der Stadt im angrenzenden Willy-Brandt-Park am 21. Mai. Im Rahmen des Projekts Kulturrucksack NRW lernten die Teilnehmer in verschiedenen Workshops dann Techniken wie zum Beispiel Zentangle Tuschezeichnungen. Besonders beliebt war das Papierschöpfen samt Farben mixen und Muster kreieren.

„Ein echtes Highlight war auch der Besuch des Kinderheims Düren“, sagte Tanja Bürger vom Künstlerstammtisch, „da ist wirklich Kunst entstanden.“ Die Stadtgärtnerei füllte sich über die Woche mit den Werken der Teilnehmer, und diese wurden dann von den Besuchern bestaunt.

An Fronleichnam eröffnete zudem offiziell die Ausstellung „Auf den Zweiten Blick“ des Künstlerstammtisches im Palmenhaus, an der zwölf Künstler beteiligt waren. Daneben gab es bis Sonntag von einem DJ, drei Bands und auf einer „Open Stage“ auch immer wieder musische Kunst.

Insgesamt zeigen sich die Organisatoren vom Künstlerstammtisch rückblickend zufrieden: „Mit rund 600 Besuchern war die gesamte Woche ein toller Erfolg“, strahlt Bürger.

Nur eine Zukunft in der Stadtgärtnerei lassen die Künstler offen.

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