Unterschriften gegen das Parkverbot

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Düren. Verboten war es schon immer, das Parken rund um die Dürener Innenstadtkirche St. Anna. Aber zumindest während der Gottesdienstzeiten drückte die Stadt ein Auge zu und erteilte gehbehinderten Messbesuchern - mehr oder weniger offiziell - Ausnahmegenehmigungen. Diese Zeiten sind seit dem 1. Februar vorbei.

Das wiederum treibt auch fromme Christen auf die Barrikaden. Da zu bestimmten Zeiten in dieser Fußgängerzone das Laden an der Annakirche erlaubt ist, sei es unverständlich, dass Gottesdienstbesuchern - salopp ausgedrückt - das Laden ihres geistlichen Akkus erschwert wird, argumentieren die Kritiker der neuen Situation. Stattdessen werde auch älteren Menschen zugemutet, etwa am Annakirmesplatz zu parken und von dort zu Fuß oder mit dem Bus das restliche Stück zur Kirche zurückzulegen.

Gespräche, die bisherige Regelung beizubehalten, haben, so lässt der Initiativkreis der Pfarrgemeinde wissen, nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Deshalb will man nun einen anderen Weg beschreiten: Vom 15. Februar bis 1. März wird eine Unterschriftenaktion durchgeführt, und zwar nach der Werktagsmesse um 9 Uhr sowie sonntags nach den Gottesdiensten um 8, 10, 11.30 und 18 Uhr. Damit wollen die Initiatoren ihrer Forderung gegenüber der Stadt noch mehr Nachdruck verleihen.
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