Düren - Unicef-Ortsgruppe Düren feiert Geburtstag

Unicef-Ortsgruppe Düren feiert Geburtstag

Von: Fred Schröder
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Viel Lob für die Unicef-Trupp
Viel Lob für die Unicef-Truppe: Die Regionalbeauftragte Gabriele Viefers (links) hat nach 20 Jahren den Damen um Carmen Creutz (2. von rechts) „großstadtgemäße Arbeit” bescheinigt. Foto: Schröder

Düren. Nach 20 Jahren ist die Unicef-Arbeitsgruppe Düren längst bei den Menschen der Stadt angekommen. „Wir haben uns etabliert und die Bürger sensibilisiert”, zog Gruppensprecherin Carmen Creutz mit ihren Mitstreiterinnen eine positive Bilanz.

Lob erntete sie von der Unicef-Regionalbeauftragten Gabriele Viefers: „Diese Arbeit in Düren hat schon Großstadt-Charakter. Und dennoch ist die Gruppe so kreativ wie vor 20 Jahren”.

16 Frauen und ein Mann

Die Bilanz der Unicef-Gruppe Düren kann sich in der Tat sehen lassen. Aus dem Grußkarten-Verkauf wurden 2,1 Millionen Euro eingenommen. Und 900.000 Euro an Spenden wurden gesammelt. Doch der finanzielle Aspekt ist nur eine Seite. „Wir sind in die Schulen gegangen, haben zahllose Veranstaltungen unter anderem mit Konrad Beikircher und Lars Vogt durchgeführt und die Anliegen von Unicef der Bevölkerung verständlich gemacht”, bilanzierte Carmen Creutz. Sie, die 15 Frauen und ein Mann („Der ist für die EDV unverzichtbar”) „haben geschwitzt und gefroren, geflucht und sich gefreut”, formulierte es Rita Hanisch.

Dass die Arbeit für Unicef den Frauen Freude macht, liegt nicht zuletzt am Standort des Büros. Seit 2007 ist das Lokal „Im Höfchen 1”, gleich gegenüber der Annakirche im Herzen der Stadt, zentraler Punkt der Arbeit. An der Bonner Straße bezog die Unicef-Gruppe 1993 ihr erstes Büro. Zuvor hatte Carmen Creutz „aus dem Keller heraus” den Grußkarten-Verkauf aufgenommen.

Auch in Zukunft werden die Grußkarten ein wichtiges Standbein für die Unicef-Arbeit sein. Im Rahmen einer Umstrukturierung erfolgen Verpackung und Versand demnächst zentral von Köln aus; der Verkauf vor Ort wird davon allerdings nur peripher berührt. Nach 20 Jahren sind die Damen von Unicef zwar nicht müde, aber sie wünschen sich „frischen Wind”. Den könnten neue aktive Mitarbeiter bringen.

„Für die allgemeine Mitarbeit wie auch nur für einzelne Projekte”, sagte Carmen Creutz, sind helfende Hände willkommen. „Wir brauchen neue Ideen”, meinen die Damen und sehen auch eine Verlagerung der Aufgabenschwerpunkte: Mehr über Inhalte reden, mehr in die Öffentlichkeit gehen. Also nicht nur das Anwerben von Spenden. Den Kindern in aller Welt eine Stimme geben. Das ist eine der vordringlichen Unicef-Aufgaben. „Denn Kinder haben keine Lobby; sie sollen aber weltweit die Chance zum lebenswerten Leben bekommen.”

Einig sind sich die Damen (Creutz: „Wir sind eine tolle Truppe”) in der Einschätzung, „dass wir auch viel zurück bekommen haben”. Eine gemeinsame Aktion mit der Stadt unter dem Motto „Düren - meine Stadt für Unicef” wird eine Aktion für benachteiligte Kinder in der Welt - aber auch in Düren - durchgeführt. „Auch dafür brauchen wir helfende Hände”, hofft Carmen Creutz, dass sich viele Interessenten im Büro der Ortsgruppe Düren im Schatten der Annakirche melden.
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