Uneinigkeit bei der Heimbacher Feuerwehr

Von: gkli
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Bürgermeister Peter Cremer (links) stellte die neue Wehrleitung der Stadt Heimbach vor: Hans-Paul Kruppert (zweiter von links), Peter Kuck (zweiter von rechts) und Josef Blumenthal.

Heimbach. Mit den Worten: „Was lange währt, wird endlich gut“, kommentierte der parteilose Bürgermeister Peter Cremer am Donnerstagabend die offizielle Vorstellung der neuen Wehrleitung für die kommenden sechs Jahre in Heimbach. Peter Kuck aus Blens, 42 Jahre alt und von Beruf Werksfeuerwehrmann, bekleidet des Posten des Leiters ab sofort kommissarisch. Einer der beiden Stellvertreter ist nun Josef Blumenthal, ebenfalls noch kommissarisch.

Kommissarisch deswegen, weil Kuck und Blumenthal noch Lehrgänge absolvieren müssen, um die Posten dann in Gänze übernehmen zu dürfen. Seit 2014 war die Stelle des Wehrleiters der Stadt Heimbach vakant. Hans-Paul Kruppert führte die Wehr seither vertretungsweise, er ist ebenfalls zu einem der Stellvertreter des neuen Wehrleiters benannt worden. Er erhielt von den anwesenden Gästen im Feuerwehrgerätehaus während der Feierstunde für seine ehrenamtliche Bereitschaft viel Applaus und von Heimbachs Bürgermeister eine Auszeichnung.

Doch nicht nur die fehlende Qualifikation hatte während der Suche nach der neuen Leitung für Verzögerung und „Knirschen im Gebälk“ gesorgt, wie der Bürgermeister bemerkte. Auch gab es Uneinigkeit, was die Leitungsspitze anging. Während sich ein Teil der Wehr mit einem Leiter und einem Stellvertreter begnügt hätte und dies auch während einer Anhörung formulierten, forderten Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar, der Bürgermeister und Peter Kuck zwei Stellvertreter.

Peter Cremer: „Damit kann die Arbeit auf ein vertretbares Maß auf mehrere Schultern verteilt werden.“ Cremer stellte in Aussicht: „In den kommenden Jahren werden wir weiter in die Feuerwehr investieren, die Investitionen werden wir zum teil kurzfristig mit der Wehrleitung absprechen.“ Zudem wird überlegt, wie das Ehrenamt unterstützt werden kann. Cremer: „Wir denken daran, Feuerwehrleute mit einigen Vergünstigungen zu bedenken.“

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