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Und wieder kracht es im „Bermudadreieck“

Von: red/pol
Letzte Aktualisierung:
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Bei dem Zusammenstoß wurden zwei Fahrzeuginsassinnen verletzt. Foto: psm
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Beide Autos wurden beim Aufprall schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Foto: psm
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Die Fahrbahn musste gereinigt werden, wofür die B399 gesperrt wurde. Foto: psm

Hürtgenwald. Erneut hat sich an der Einmündung der Landesstraße 24 in die Bundesstraße 399 bei Raffelsbrand ein schwerer Unfall ereignet. Am Freitagnachmittag stießen am „Bermudadreieck“, wie die Kreuzung im Volksmund heißt, zwei Autos zusammen. Das Resultat: zwei Verletzte. Auf unserer Webseite löste der Vorfall eine lebhafte Leserdiskussion aus.

Eine 58-jährige Frau aus Simmerath wollte nach Angaben der Dürener Polizei mit ihrem Wagen von der L24 nach links in Richtung Vossenack abbiegen. Dabei hielt sie laut Polizei trotz Stoppschild nicht an und missachtete die Vorfahrt des 48-jährigen Mannes aus Vossenack, der auf der B399 in Richtung Lammersdorf unterwegs war.

Es kam zum Zusammenstoß, bei dem die 58-Jährige sowie die 46-jährige Beifahrerin des Mannes verletzt wurden. Beide Frauen wurden von einem Rettungswagen zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Beide Autos wurden schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Bei dem Aufprall liefen Flüssigkeiten aus, die die Feuerwehr reinigen musste. Die Straßen mussten für die Dauer der Aufräumarbeiten gesperrt werden.

Rege Diskussion ausgelöst

Unterdessen hat der erneute schwere Unfall an der gefährlichen Einmündung im Dreieck zwischen Stolberg, Simmerath und Düren in den Online-Portalen unserer Zeitung eine rege Diskussion ausgelöst. „Wann wird diese Kreuzung endlich entschärft und von unseren Oberen umgebaut?“ fragt ein User namens „Doepfer“, während „Dust“ vorschlägt: „Da hilft nur noch ein Kreisverkehr, der groß gebaut werden muss, mit einem Riesenerdwall.“

Auch für „CProft“ wäre es geboten, das „Dreieck“ zurückzubauen: „Eine gerade Straßenführung im Gefälle verleitet zum Durchfahren an der abknickenden Vorfahrt, egal wie auffällig die Stoppschilder auch sind“, findet unser Leser und regt an: „Am sinnvollsten wäre es, beide Schenkel des Dreiecks zurückzubauen und die einmündende Straße in der Winkelhalbierenden zu führen. Dann stößt diese im rechten Winkel inmitten der Kurve auf die Bundesstraße. Da ist dann zwangsweise am Stoppschild zu halten, sonst fliegt man in den Wald.“

„Donnerwetter23“ glaubt nicht, dass dem Problem mit einer auffälligeren Beschilderung alleine beizukommen ist: „Vermutlich könnte man dort zehn Stoppschilder aufstellen – es bliebe immer noch ein Unfallschwerpunkt...  Eine Reduzierung von Unfällen an dieser Kreuzung ist nur durch eine bauliche Veränderung möglich.“

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