Düren - Unbürokratisches Instrument der Wirtschaftsförderung

Unbürokratisches Instrument der Wirtschaftsförderung

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Die Köpfe hinter WIN.DN (v.l).: Heinz Mannheims (Geschäftsführer), Bürgermeister Paul Larue (Düren), Karl-Albert Eßer, Prof. Dr. Herbert Schmidt und Heino Müller (beide Sparkasse). Foto: Abels

Düren. Die Vermarktung des früheren Militärgeländes an der Stockheimer Landstraße ist fast abgeschlossen. Bis auf 1700 Quadratmeter ist das städtische Areal vermarktet. Die Arbeit der 2003 gegründeten Treuhänderischen Entwicklungsgesellschaft Konversion (TEK) ist damit beendet. Nachfolger ist die WIN.DN, die in Zukunft die städtische Wirtschaftsförderung als unabhängige GmbH mit den Gesellschaftern Sparkasse und Stadt Düren ergänzt.

Der Blick auf den vollständigen Namen „Wirtschafts- und Innovationsnetzwerk Düren“ zeigt, wo die Arbeitsschwerpunkte von Geschäftsführer Heinz Mannheims liegen, der in Personalunion auch Dürens Wirtschaftsförderer ist. Während das städtische Referat die enge Verbindung zur Verwaltung hält und sich auf klassische Aufgaben der Wirtschaftsförderung konzentriert, ist es Aufgabe der WIN.DN, unbürokratisch wie beim Unternehmerfrühstück Kontakt zu den Betrieben zu halten, in der Bestandspflege, aber auch zu ansiedlungswilligen.

„Auch haben wir die Chance, uns ohne großen Verwaltungsaufwand an Projekten beteiligen zu können“, erklärt Mannheims. Erste Programme befinden sie sich schon in der Umsetzung: die dringend notwendige Ausweisung neuer Gewerbegebiete an der Stockheimer und Kölner Landstraße zum Beispiel, und die Mitarbeit an einem Strukturentwicklungskonzept für Düren.

Die WIN.DN wird verstärkt Netzwerke aufbauen und Kooperationen zu bestehenden Initiativen schaffen“, kündigt Mannheims an. Wichtig werde sein, zukunftsweisende Entwicklungen aufzudecken und mit geeigneten Maßnahmen zu fördern, beispielsweise in der Gesundheitsbranche.

Die neue Gesellschaft aber ist es auch, die gerade erst untersuchen ließ, ob Düren mit einem Containerterminal ein Logistikstandort mit überregionaler Bedeutung werden kann. Ergebnisse des Gutachtens sollen laut Bürgermeister Paul Larue, bis Ostern zunächst im politischen Raum, dann aber auch öffentlich präsentiert werden.

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