Wissersheim - Unbegrenzt viel Wasser mit höherem Druck

Unbegrenzt viel Wasser mit höherem Druck

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Wasser marsch! Vertreter des WZV der Neffeltalgemeinden und der Gemeinde Nörvenich überzeugten sich gestern vom Abschluss der Arbeiten an der neuen Trinkwasserversorgungsleitung zwischen Pingsheim auf der einen und Wissersheim/Rath auf der anderen Seite. Foto: Abels

Wissersheim. Der Wasserleitungszweckverband (WZV) der Neffeltalgemeinden versorgt rund 24.000 Einwohner mit Trinkwasser. Ab dem 8. Januar werden es rund 1500 mehr sein. An diesem Tag übernimmt der WZV auch die Trinkwasserversorgung der Orte Wissersheim und Rath, die seit den 60er Jahren von RWE Power beliefert werden. Gleichzeitig überträgt die Gemeinde Nörvenich das Wasserwerk Wissersheim-Rath an den WZV, der künftig das komplette Nörvenicher Gemeindegebiet beliefern wird, betont Bürgermeister Hans Jürgen Schüller.

Die Vorarbeiten sind abgeschlossen. In einem ersten Schritt hat der WZV für rund 210.000 Euro eine 1,5 Kilometer lange Verbindungsleitung zwischen Pingsheim und dem Knoten Wissersheim/Rath verlegt. Positiver Nebeneffekt: Mit der neuen Leitung erhöht sich auch der Wasserdruck von bislang vier auf fünf Bar, so dass Probleme bei der Löschwasserversorgung wie bei einem früheren Großbrand in Rath der Vergangenheit angehören sollten.

War die bisher zur Verfügung gestellte Wassermenge auf 70 Kubikmeter pro Stunde begrenzt, so fließt künftig so viel wie benötigt durch das Netz, garantiert WZV-Betriebsleiter Jörg Kemmerling, auch der Anschluss der bis zu 78 Häuser im Neubaugebiet „Wissersheimer Sonnengärten“ wurde bereits berücksichtigt.

Der WZV weist schon jetzt darauf hin, dass es mit der Umstellung am 8. Januar zu Ausspülungen kommen kann. Durch „Wasserumleitungen“ könnte sich die Fließrichtung im Leitungsnetz ändern, so dass sich mineralische Ablagerungen lösen könnten. Dies könnte zu einer leichten, aber hygienisch und gesundheitlich völlig unbedenklichen Trübung des Trinkwassers führen“, erklärt Kemmerling. Alle Haushalte werden noch eingehend informiert.

2013 wird der WZV noch eine weitere Verbindungsleitung bauen, zwischen Rath und dem Gewerbegebiet Nörvenich, um einen Ringschluss und damit die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, kündigt der Vettweißer Bürgermeister und WZV-Verbandsvorsteher Josef Kranz eine weitere Baumaßnahme im Volumen von 200000 Euro an.

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