Düren - Umsatzstärkste Zeit des Jahres kann kommen

Umsatzstärkste Zeit des Jahres kann kommen

Von: Jörg Abels
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Leuchtende Sterne sorgen in der Wirtelstraße für vorweihnachtliches Ambiente. Foto: Abels

Düren. Die Konsumfreude scheint ungebrochen. Nach einer Umfrage im Auftrag des Handelsverbands Deutschland (HDE) wollen die Deutschen in den kommenden Wochen durchschnittlich 460 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben, weiß Jörg Hamel.

„Fast ein Viertel der Befragten will mehr ausgeben als im Vorjahr, 60 Prozent in etwa so viel wie im vergangenen Jahr“, betont der Geschäftsführer des Einzelhandelsverbands Aachen/Düren/Köln.

Der Dürener Einzelhandel hat sich auf die in vielen Branchen umsatzstärkste Zeit des Jahres vorbereitet. In den Fußgängerzonen sorgt die Weihnachtsbeleuchtung bereits seit Tagen für ein stimmungsvolles Ambiente, das von Weihnachtsmarkt und Weihnachtskirmes noch verstärkt wird. Und das ganz ohne Diskussionen um die Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung wie in früheren Jahren. Nicht zuletzt dank moderner LED-Technik sind die Kosten für die Beleuchtung immens gesunken; in der Kölnstraße zum Beispiel von 19.000 auf nur noch rund 5000 Euro, erklärt Ulf Minartz von der IG City.

Wie in den Vorjahren lädt der Dürener Einzelhandel seine Kunden auch über die normalen Öffnungszeiten hinaus wieder zum entspannten Einkaufen ein. Die lange Einkaufsnacht wandert dabei erstmals auf das dritte Adventswochenende, genauer gesagt auf den 12. Dezember. „Die meisten Geschäfte werden an diesem Abend bis 22 Uhr, die großen sogar bis 24 Uhr geöffnet sein“, kündigt Minartz an. Die Händler sind bewusst vom Nikolaus-Shopping abgerückt, weil sie festgestellt haben, dass rund um den Nikolaustag die meisten Familien doch lieber zu Hause bleiben. Mit der einwöchigen Verschiebung hoffen sie jetzt auf mehr Kunden.

Und für alle, die auf den letzten Drücker noch ein Geschenk suchen, öffnen die Geschäfte auch in diesem Jahr wieder ihre Türen am vierten Adventssonntag. „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass viele ihre Geschenke immer später kaufen“, erklärt Jörg Hamel. Daher sei der Termin ideal und eine echte Alternative zum Online-Einkauf. Und er steht nicht in Konkurrenz zu den verkaufsoffenen Sonntagen in Köln und Aachen, die bereits früher im Advent stattfinden, betont Hamel.

Die Erreichbarkeit der Stadt in den kommenden Wochen ist so gut wie selten, freut sich Tiefbauamtsleiter Heiner Wingels. „Wir haben es geschafft, die gesamte Innenstadt von Bauarbeiten freizuhalten.“ Die gute Erreichbarkeit ist ein Pluspunkt, den viele Kunden an Düren schätzen, erinnert Jörg Hamel an die im März vorgestellte Studie „Vitale Innenstädte“. Dazu passt, dass Besucher samstags und am verkaufsoffenen vierten Advent auch wieder die zentral gelegene Tiefgarage an der Marienstraße benutzen können.

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