Umgestaltung der Kölnstraße steht auf der Agenda

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Die Kölnstraße soll bis Ende 2016 umgestaltet und an die bereits gestalteten Bereiche der Fußgängerzone angepasst werden. Foto: Abels

Düren. Mit der Genehmigung des Masterplans Innenstadt seitens der Bezirksregierung Köln rechnet die Stadt Düren zwar erst im Sommer, die Planung der Einzelmaßnahmen aber läuft bereits auf Hochtouren. Als eines der ersten Projekte steht die seit 2013 immer wieder verschobene Umgestaltung der Kölnstraße auf der Agenda, inklusive der notwendigen Reparaturen am Kanalnetz.

Anders als in der Wirtelstraße und der Kleinen Zenthofstraße konnte sich die Stadt hier allerdings nicht mit den Anliegern über eine freiwillige Finanzierung der Gesamtmaßnahme einigen, so dass die Umgestaltung auch aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert werden soll.

Für 1,26 Millionen Euro soll nun nicht nur die Fußgängerzone optisch aufgewertet werden, sondern auch der Bereich von der Straße „Am Pletzerturm“ bis zur Kreuzung Schützenstraße/Hohenzollernstraße, inklusive der unansehnlichen Grünanlage an der Ecke zur Schützenstraße. Bäume mit großen Kronen sollen dort in Zukunft an die alte Wallanlage und das „Kölntor“ der Stadtmauer erinnern, ein Gedenkstein an die früher an der Schützenstraße stehende Synagoge.

Um mehr Radfahrer in die Innenstadt zu locken, sind überdachte Fahrradstellplätze geplant. Auch eine Ladestation für Pedelecs soll integriert werden. Der noch einmal überarbeitete Planentwurf, der am heutigen Mittwoch im Verkehrs- und Bauausschuss (17 Uhr, Aula Burgau-Gymnasium) vorgestellt wird, sieht vor, dass die Fahrbahn rund um das Postgebäude auf das Mindestmaß reduziert wird. Sie soll zwar wie bisher asphaltiert werden, mit einem speziellen Druckverfahren jedoch eine Pflasteroptik entstehen. Die Fußgängerzone soll analog zur Wirtelstraße gepflastert werden, so dass sich ein einheitliches Bild ergibt. Zwischen Markt und der Kreuzung Hohenzollernstraße/Schützenstraße sollen zwei Baumreihen mit 26 Beeten angelegt werden. Bäume und Laternen sollen sich abwechseln, Bänke an den Bäumen zum Verweilen einladen.

Die Umgestaltung soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein und die Weihnachtsgeschäfte 2015 und 2016 nicht beieinträchtigen. Der genaue Ablauf ist noch offen, zumal die Planung auch noch einmal mit den Anliegern abgestimmt werden soll.

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