Über Drove scheint die Sonne

Von: kjl
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Kreis Düren. Nach einem nassen Sommer wurde die Niederschlagsbilanz im September wieder etwas ausgeglichen. Es gab drei warme Abschnitte und zwei kurze kühle Phasen. Die Monatsmitteltemperatur erreichte dabei 15,5 Grad in Düren (Jülich 15,4 Grad)

. Auf den Bergen der Rureifel lag das Mittel bei 14,7° Grad in Schmidt und 14 Grad in Vossenack. Die positive Abweichung vom Langzeitmittel betrug plus 0,8 bis plus 1,7 Grad. Damit zählte dieser September zu den zehn wärmsten der vergangenen 30 Jahre, vor allem im Nordkreis.

Die höchsten Temperaturen wurden in der schwülwarmen Gewitterluft (18. bis 20. September) gemessen: Vettweiß 28 Grad, Nörvenich 27,6 Grad, Drove 27,1 Grad, Düren 25,6 Grad, Gevenich 24,9 Grad und Vossenack 23,1 Grad.

In den Niederungen wurden noch drei bis vier Sommertage erreicht, oberhalb von 400 Meter Seehöhe aber keine mehr. Auch erste schwache Bodenfröste bis minus 1 Grad wurden in den hochgelegen Flusstälern gemessen.

Die Sonnenscheindauer ließ zu wünschen übrig und lag im Kreis Düren meist 10 bis 15 Prozent unter den Mittelwert. Hier einige Summen zum Vergleich: Tallage Heimbach 98 Stunden, Hasenfeld/Schwammenauel 117 Stunden, Zülpich/Vettweiß 148 Stunden, Jülich 166 Stunden, Düren 173 Stunden und Drove enorme 194 Stunden. Gerade im Monat September können große Unterschiede in der Sonnenscheindauer auftreten, das beweisen folgende historische Summen aus Düren: 1959 schien die Sonne 255 Stunden lang und 1984 84 Stunden.

Sturmtiefs traten im vergangenen Monat nicht auf und auch Gewitter waren sehr selten. Vom 18. bis 20. September gab es eine anhaltende Schwüle und als Folge einige Gewitter (vor allem am 18. und am 20. nachmittags und abends).

Zwischen Jülich und Heimbach-Hasenfeld gab es kräftige Schauer von 30 bis 34 Liter pro Quadratmeter.

Zum Abschluss ein Blick auf die teilweise dürftigen Regensummen des Monats. In der Summe aller Stationen fiel der Niederschlag im September fast 25 Prozent geringer aus, allerdings mit regionalen Unterschieden durch die Gewitter: Vettweiß 27 Liter pro Quadratmeter (l/qm), Drove und Vlatten 29, Düren und Linnich-Gevenich 31, Schmidt 34, Hergarten 36, Brandenberg 38, Hambach 39, Heimbach und Hasenfeld 42, Vossenack 45, Nörvenich 47 und Jülich 52 l/qm.

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