Kreuzau/Nideggen - Über 100 Väter und Mütter informieren sich über neue Sekundarschule

Über 100 Väter und Mütter informieren sich über neue Sekundarschule

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In Kreuzau stellte Realschuldi
In Kreuzau stellte Realschuldirektorin Sigrid Nather das pädagogische Konzept vor.

Kreuzau/Nideggen. Trotz der heftigen Diskussion um die Einführung der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen ist das Interesse der Eltern an der Schulform groß. Mehr als 100 Mütter und Väter nutzten das Angebot, sich an beiden Standorten über das pädagogische Konzept der neuen Schule zu informieren, die zum Schuljahr 2012/13 starten soll.

An beiden Standorten werden die Klassen fünf bis zehn unterrichtet, im gebundenen Ganztagsunterricht an drei Tagen in der Woche bis gegen 15.30 Uhr. Alle Abschlüsse der bisherigen Haupt- und Realschule können erworben werden.

Dabei will die Sekundarschule die Schüler sowohl auf den Übergang ins Berufsleben als auch auf den Wechsel in die gymnasiale Oberstufe vorbereiten. Kooperationen mit dem Gymnasium Kreuzau und den Dürener Berufskollegs sind vereinbart. Den Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts bildet die individuelle Förderung und Forderung jedes Schülers. die anhand von differenziertem Arbeiten durch verschiedene Aufgabenstellungen und Schwierigkeitsgrade ermöglicht werden sollen.

„In der Sekundarschule sollen gute Konzepte aus beiden Schulen in eine neue Form übernommen werden”, erklärte Heinrich Simons, Leiter der Nideggener Adolf-Kolping-Hauptschule. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den Naturwissenschaften. Das Angebot eines bilingualen Englisch-Unterrichts neben der Möglichkeit, auch Französisch und Niederländisch zu lernen, soll dafür sorgen, dass die Schüler auch in den Nachbarländern einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz finden können. Zudem sollen auf dem Fundament der bisherigen Haupt- und Realschule die Profile der Berufsvorbereitung ausgebaut werden. Es wird angestrebt, dass insbesondere die Lernpartnerschaften mit Betrieben und sozialen Einrichtungen fortgeführt werden.

Die Eltern hatten aber auch ganz praktische Fragen, die besonders die Verkehrsanbindung betrafen. „Wenn es hier Probleme geben sollte, werden wir miteinander sprechen und eine Lösung finden”, versicherte Guido Steg von der Gemeinde Kreuzau. Bei Schülern, die weiter als 3,5 Kilometer von der Sekundarschule entfernt wohnen, werden die Fahrtkosten übernommen.

Trotzdem trifft die neue Schulform noch lange nicht bei allen Eltern auf Zustimmung. Es müssen Erfahrungswerte gesammelt werden - dem stimmen nicht nur Eltern aus Kreuzau und Nideggen, sondern auch die Pädagogen zu. „Ob es der richtige Weg ist, wird die Zukunft zeigen”, meinte Dieter Kleefisch, Lehrer an der Realschule Kreuzau. (kw)

Das pädagogische Konzept im Internet:

www.kreuzau.de
www.nideggen.de
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