Tüv Rheinland: Hochmodernes Ausbildungszentrum nimmt Betrieb auf

Von: fjs
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Außen und innen hochmodern: Das neue Tüv-Ausbildungszentrum an der Grabenstraße in Huchem-Stammeln. Foto: Fred Schröder
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Das neue Tüv-Ausbildungszentrum wurde von Günter Karneth (NRW-Verkehrsministerium, rechts), Professor Dr. Jürgen Brauckmann (TÜV Rheinland, 2.v.r) und Ausbildungsleiter Andreas Lüdorf (Mitte) auch im Beisein von Niederziers Bürgermeister Hermann Heuser (3.v.l.) in Betrieb genommen. Foto: Fred Schröder

Huchem-Stammeln. Mit einer Investition von zwei Millionen Euro hat der Tüv Rheinland auf seinem Gelände an der Grabenstraße in Huchem-Stammeln nach achtmonatiger Bauzeit ein hochmodernes Ausbildungszentrum in Betrieb genommen. In drei achtmonatigen Lehrgängen werden in Zukunft jährlich bis zu 75 Prüfingenieure ausgebildet.

„Mit diesen umfangreichen Baumaßnahmen werten wir den Standort auf und setzen ein deutliches Zeichen für unser Engagement in der Region“, betonte Professor Dr. Jürgen Brauckmann vom Tüv Rheinland bei der Eröffnung im Beisein zahlreicher geladener Gäste.

„Gut ausgebildeter Nachwuchs ist für uns existenziell“, betonte Brauckmann weiter. Er verschwieg nicht, dass die bisherige Prüfstelle zu groß dimensioniert war. Was lag da näher, als mit einem Umbau einen weiteren Verwendungszweck für das seit den 70er Jahren bestehende Tüv-Gebäude zu finden. Der Niederzierer Bürgermeister Hermann Heuser (SPD) erinnerte in einem Grußwort an die lange Zusammenarbeit der Gemeinde mit dem Tüv und zeigte sich sicher: „Dieses Gebäude und seine Nutzung passen bestens in unser Gewerbegebiet“.

Für die Tüv-Verantwortlichen ist der Blick in die Zukunft wichtig. „Die Fahrzeuge ändern sich. Es kommen immer mehr ‚Exoten‘ dazu“, erklärte Jürgen Brauckmann. „Wir wollen von hier aus Impulse geben für die Zukunft.“ Dazu passend standen zur Einweihung in der großen Halle der legendäre VW-Käfer und ein hochmodernes Elektroauto aus bayrischer Produktion nebeneinander.

Die künftig in dem neuen Zentrum unter der Leitung von Andreas Lüdorf angebotene Ausbildung zum Prüfingenieur gliedert sich in drei Fachgebiete: den Bau und Betrieb von Kraftfahrzeugen, die Sachverständigentätigkeit sowie die rechtlichen Aspekte wie hoheitlicher Auftrag und Haftungsrecht. Günther Karneth vom NRW-Verkehrsministerium bestätigte, was Ausbildungsleiter Andreas Lüdorf so stolz macht: „Mehr als 95 Prozent der Ausbildungsteilnehmer bestehen beim Tüv ihre Prüfung“.

Wer in einer der technischen Prüfstellen des TÜV Rheinland arbeiten will, muss in Huchem-Stammeln nochmals die Schulbank drücken. Nach 18 Monaten als Prüfingenieur kann er eine zweite Ausbildung zum amtlich anerkannten Sachverständigen absolvieren und dann neben der Kfz-Prüfungstätigkeit auch Führerscheinprüfungen abnehmen.

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