Düren - Türkischer SV und DSV auf neuem Weg

Türkischer SV und DSV auf neuem Weg

Von: sis
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Murat Ayhan, Paul Larue, Dirk Keimes und Rolf Delhougne (von links) und die Zusammenarbeit des Dürener Spielvereins und der SG Türkischer SV.

Düren. Ein neuer Anschnitt in der Dürener Sportgeschichte? Am Dienstag unterzeichneten jedenfalls im Dürener Rathaus Rolf Delhougne und Murat Ayhan, der Vorsitzende des Dürener Spielvereins und der Geschäftsführer der SG Türkischen SV, im Beisein von Bürgermeister Paul Larue und Sportamtsleiter Dirk Keimes einen Vertrag, mit dem erstmals die gemeinsame Nutzung einer Sportanlage durch zwei Fußballvereine geregelt wird.

Der DSV und die SG nutzen ab sofort gemeinsam den Rasen- und den Aschenplatz an der Malteserstraße sowie die Duschen und Umkleiden des Spielvereins. Das Vereinsheim der türkischen Kicker in Birkesdorf wird nun anderweitig gebraucht, die Umkleiden der SG an der Malteserstraße geschlossen.

Es war kein einfacher Weg, den die beiden Vereine in den vergangenen zwei Jahren gegangen sind.

In beiden Klubs mussten sich die Verantwortlichen mit Widerstand auseinandersetzen: „Die Maßnahme ist besonders den älteren Mitgliedern schwer gefallen”, sagte Rolf Delhougne.

Und auch Murat Ayhan berichtete von kontroverser Diskussion auf der jüngsten Mitgliederversammlung. Bürgermeister Paul Larue sprach wie die beiden Vereinsvertreter von einer gelebten Integration, die nach „konstruktiven, munteren Gesprächen” zustandegekommen sei.
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