Trotz Straßensperren: Verkehr läuft ohne Probleme

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Einzelne Autofahrer wendeten noch kurz vor der Absperrung, das große Verkehrschaos durch den Beginn der Kanalbaumaßnahme in der Oststraße aber blieb gestern aus. Foto: Abels

Düren. Heiner Wingels war zufrieden: „Unser Verkehrslenkungskonzept ist aufgegangen”, freute sich der städtische Baudirektor. Das befürchtete Verkehrschaos wegen des Beginns der rund zehnmonatigen Kanalbauarbeiten in der Oststraße blieb am Montag aus.

Der überörtliche Verkehr hat das Nadelöhr weiträumig umfahren, so dass es rund um die Baustelle nicht - wie von einigen Anwohnern befürchtet - zu Engpässen kam. Dass der Verkehr weitgehend problemlos abfließen konnte, lag mit Sicherheit aber auch daran, dass sich die noch vor Wochenfrist parallel angekündigte Fortsetzung der im Herbst unterbrochenen Bauarbeiten an der Stürtzstraße noch verzögert. Die für diesen Bereich zuständige Firma müsse erst noch einen Auftrag in einer anderen Stadt zu Ende bringen, klärte Wingels auf DZ-Nachfrage auf.

Die Arbeiten sollen nun voraussichtlich Ende des Monats am Altenteich beginnen. Erst ab dann werden Stürtz- und Bonnerstraße nur noch stadteinwärts befahrbar sein. Voraussichtlich erst in den Osterferien wird der Kanalschacht im Kreuzungsbereich Hohenzollernstraße/Bonner Straße gebaut. Bis dahin kann die Tangente Hohenzollern-/Friedrichstraße weiter genutzt werden. Noch ein wenig später rücken die Bagger auf der Kreuzung Bonner Straße/Oberstraße an, um sicherzustellen, dass die Innenstadt erreichbar bleibt.

Am Montag wurde mit dem ersten Bauabschnitt der Oststraße begonnen, die zwischen Ursulinen- und Sachsenstraße gesperrt wird. Sechs Wochen hat Heiner Wingels für den ersten Teil der 1,2 Millionen Euro teuren Kanalerneuerung eingeplant - vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Bis zum Herbst wird sich der Bautrupp dann die Oststraße in Richtung B56 hinaufarbeiten.
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