Düren - Trödelmarkt: Diesmal dick eingemummt auf Schnäppchenjagd

Trödelmarkt: Diesmal dick eingemummt auf Schnäppchenjagd

Von: fjs
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Viele Kleidungsschichten waren bei Verkäufern und Schnäppchenjägern auf dem Dürener Trödelmarkt ein Muss. Foto: Schröder

Düren. Der Jubiläums-Trödelmarkt war eine eiskalte Sache. „Da schreckt so mancher Profi-Trödler zurück“, sagte Hans-Bert Cremer, der Vorsitzende des Verbandes der Reisenden Schausteller und Mitveranstalter des 40. Trödelmarktes in der Innenstadt, resigniert. Bei Plus-Graden von zwei bis drei ließ der eiskalte Ostwind die „gefühlte“ Temperatur weit unter Null sanken.

 Etliche Kinder-Trödler und auch Erwachsene sahen sich da veranlasst, vor der Kälte zu kapitulieren. Und wer eisern durchhielt, mummte sich fast bis zur Unkenntlichkeit ein. Nein, ein Frühlingserwachen für die „Stadt der Märkte“ war der Jubiläumströdelmarkt am Samstag und am verkaufsoffenen Sonntag keineswegs.

Und so stand bei den „Offiziellen“ vor und nach der Eröffnung statt einem kühlen Bierchen Glühwein hoch im Kurs. „So kalt war es noch nie“, sagten die, die es wissen mussten. Unter ihnen auch die frühere Stadtverordnete und langjährige Vorsitzende des Steuerausschusses, Käthe Hofrath.

Trotzdem zogen schon vor dem offiziellen Auftakt Trödelspezialisten durch die Reihen, immer auf der Suche nach einem Schnäppchen. Und einige wurden auch schon früh fündig. Schnell war auch der Trödelkönig gefunden: Heiko Bastert aus Stolberg bezeichnet sich zwar selbst nicht als Profi, zieht aber schon seit 30 Jahren mit allerlei Trödel durch die Region.

In Düren ist er schon seit einigen Jahren dabei. „Alles hat mit dem Tod der Oma begonnen“, erzählte der 46-Jährige. Auch er stellt fest, was Experten schon lange wissen. „Trödelmärkte sind allgemein nicht mehr so attraktiv wie noch vor Jahren.“ Das Geld sitze einfach nicht mehr so locker bei den Besuchern.

Trödelkönigin wurde diesmal ein Mädchen: Jessica Donimierski aus Birkesdorf hatte das Angebot, das der Jury am besten gefiel. Tatkräftige Unterstützung erhielt sie am Stand von Opa Siegfried Donimierski und ihren Geschwistern. Bürgermeister Paul Larue, eben erst von einer starken Grippe einigermaßen genesen, trat frühzeitig den Rückzug an. Zu kalt, einfach viel zu kalt.

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