Treue Fans des Heeresmusikcorps zufrieden, die Neulinge staunen

Von: Dietmar Engels
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Eine lange währende Freundschaft: Bereits zum 47. Mal gastierte eine Bundeswehr-Formation zu einem Benefizkonzert in Düren. Foto: Dietmar Engels
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Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe gab im Haus der Stadt den Takt vor. Foto: Dietmar Engels

Düren. Die treuen Fans des Heeresmusikcorps 300 Koblenz waren vollauf zufrieden, und die „Neulinge“ im großen Publikum kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus: Wenn Bundeswehrsoldaten Musik machen, dann dröhnen keineswegs nur zackige Marschklänge.

Das Wohltätigkeitskonzert im voll besetzten Haus der Stadt in Düren bot viel Abwechslung. Das Spektrum reichte vom besagten Marsch über Melodien von Frank Sinatra bis hin zu Filmmusikkomponist Hans Zimmer.

Es war bereits das 47. Benefizkonzert von Bundeswehr-Formationen in Düren. Und für die Musiker aus Koblenz mit der Dirigentin Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe an der Spitze war es ein „Geburtstags-Event“, denn das Heeresmusikcorps feiert in diesem Jahr das 60-jährige Bestehen.

Erlös geht an Musikprojekte

Dürens Bürgermeister Paul Larue (CDU) bedankte sich in seiner Begrüßungsansprache sehr herzlich für die stete Bereitschaft der Musiker in Uniform, mit ihren Auftritten Gutes zu tun. Der Erlös des Konzerts kommt Musikprojekten in zwei Dürener Grundschulen zugute.

Zackig munter los ging es mit dem „Marsch aus Petersburg“, aber schon das zweite Stück dokumentierte, dass das Koblenzer Musikcorps auch klassischen Stücken voller Ausdruckskraft und sanfter Rhythmik vollauf gewachsen ist: „Die Moldau“ von Bedich Smetana plätscherte leise vor sich hin, nahm an Fahrt auf und toste zeitweilig, um dann sachte auszuklingen. Munterer war dann wiederum der „Helenenmarsch“, gefolgt von schottischen Weisen in der bezaubernden „Hymn of the highlands“ in drei Sätzen. Das Publikum, das mit „Frei weg!“ in die Pause geschickt wurde, applaudierte nach jedem Stück lautstark.

Zurück im Saal erfreuten sich die Besucher unter anderem am „Kerntruppenmarsch“, Höhepunkten aus der Filmmusik zu „The Rock“, einem Frank-Sinatra-Medley im Arrangement des früheren, aus Langerwehe stammenden Corps-Dirigenten Robert Kuckertz und am krönenden „Defiliermarsch“.

Minutenlanger Beifall des Dürener Publikums belohnte die Musiker in Uniform für ihre grandiose Leistung.

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