Treckertreffen: In Großhau brummen wieder die Motoren

Von: Bruno Elberfeld
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Probesitzen auf dem Hänger: Thorsten Hilger bot Platz. Foto: bel

Großhau. Bei den Veranstaltern des großen Treckertreffens in Großhau muss man schon danach fragen, was es denn bei diesem 14. Großhauer Treckertreffen Neues gebe. Den Herren aus dem „Arbeitskreis Alte Schule Großhau“, die die jährlichen Treckerschauen ins Leben gerufen haben, fällt Neues auf Anhieb nicht ein, denn es ist über die Jahre hinweg immer irgendwas Neues dazugekommen.

Zu dem Herzstück der diesjährigen Veranstaltung, den 265 Traktoren, gesellten sich aktuell zehn Oldtimer-Pkw und 15 alte Motorräder. Der älteste Traktor war ein „Kramer“ aus dem Jahr 1942.

Das dreitägige Festprogramm hatte für jeden etwas. Eingeläutet worden war es mit dem Eintreffen der Traktorengespanne und Ausstellungsstücke. Dämmerschoppen und Reibekuchenessen hielten Leib und Seele zusammen.

Am Samstag trudelten weitere Gespanne ein, bald wurden Backofen und Grill angeworfen. Am Abend sorgte „Vennomenal“, eine große Musikgruppe aus dem Hohen Venn, für Unterhaltung.

Großeinsatz gab es in Großhau am Sonntag. Der „Große Traktoren-Corso“ durch Großhau und Kleinhau begeisterte viele Gäste am Straßenrand. Ganze Familien und Sippen saßen auf den Traktorengespannen. Die Eigner hatten keine Mühen gescheut, einen bunten und lebendigen Zug zu gestalten.

Die Gespanne

Besonders fielen die Traktoren auf, die Wohnwagen hinter sich schleppten. Ins Auge stach eine blaue Schönheit aus dem Süden Europas, aus der Toskana, wahrscheinlich zusammengebaut in Poggibonsi, in Deutschland umgebaut zum „Großtransporter“, das „Piaggio Ape Car“ auf Vespabasis.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf des 14. Großhauer Treckertreffens“, fasste Helmut Steinbrecher, Vorsitzender des „Arbeitskreises Alte Schule“, zusammen. Dass es im nächsten Jahr weiter geht, ist für ihn selbstverständlich.

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