Traum und Wirklichkeit in fantasievollen Bildern

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Heinz Cremer und die „Federfrau”. Die surrealen Bilder des Dürener Malers beeindruckten das Publikum bei der Vernissage im Nideggener Heimatmuseum Dürener Tor stark. Foto: Anneliese Lauscher

Nideggen. Gleich auf den ersten Blick ist zu erkennen, warum man ihn den „Dürener Dalí“ nennt: Heinz Cremers surrealistische Bilder hängen derzeit im Dürener Tor in Nideggen. Sie zogen die Betrachter magisch an, die zur Vernissage gekommen waren.

Muna Götze, die Vorsitzende des Kunst- und Museumsvereins, sah sich durch die rege Beteiligung in ihren Mühen bestätigt, Kunst nach Nideggen zu bringen und immer mehr Menschen zum Besuch der ansprechenden Ausstellungen im Dürener Tor zu animieren.

Das Engagement des Vereins lobte Bürgermeisterin Margit Göckemeyer, die erfreut die vielen Gäste begrüßte. Sie hieß Heinz Cremer herzlich willkommen, der mit seinen Bildern „aus Traum und Wirklichkeit“ zum ersten Mal nach Nideggen gekommen war.

„Ihre Bilder haben schon viele Besucher begeistert, auch mich haben sie fasziniert“, bekannte sie und verwies auf die zahlreichen Ausstellungen, die zu Heinz Cremers Erfolg im In- und Ausland beigetragen haben. Sie forderte die Kunstfreunde auf, durch die Bilder die Welt mit anderen Augen zu betrachten. „Danke, dass Sie die Welt mit Ihren Werken bereichern“ – mit diesem Schlusswort berührte sie offensichtlich den Maler tief.

Er gibt an, sich mit Worten nicht besonders geschickt ausdrücken zu können. Es sind die Bilder, die für ihn sprechen. Er malt in Öl auf Leinen oder auf Malpappe. Da findet man viel Gewagtes, Erträumtes, fantasievoll Vermischtes. Und irgendwie spricht ein gutes Lebensgefühl, eine das Leben bejahende Einstellung aus seinen Arbeiten.

„Die Schönheit der Natur“ nennt er ein Bild, in dem er eine Frau mit ebenmäßig schönem Gesicht förmlich aus einem Getreidefeld herauswachsen lässt; sie ist geschmückt mit Perlen, die Welt im Hintergrund zeigt sich in freundlichen Farben.

„Die Seiltänzerin“ ist eine anmutig-fragile Schmetterlingsfrau, die auf einem Faden tanzt, welcher von zwei Fingern einer übergroßen, grotesk verdrehten Hand gehalten wird.

Alles ist möglich in Heinz Cremers Fantasie, neue Formen und seltsame Wesen werden kreiert. So schaut aus einem „Stillleben“, das auf den ersten Blick Blätter, Disteln und Blumen enthält, eine zarte Frau heraus, Delfine schwimmen aus dem Grün!

Die Besucher der Vernissage ließen sich ein auf die geheimnisvolle, rätselhafte Bildwelt des Heinz Cremer. Es entstanden angeregte Gespräche, und manche Frage wurde an den Künstler gerichtet.

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