Kreuzau - Trauer in Kreuzau: Hans Zens mit 84 Jahren gestorben

Trauer in Kreuzau: Hans Zens mit 84 Jahren gestorben

Von: sis
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Kreuzau. Trauer in der Gemeinde Kreuzau: Hans Zens ist tot. Der Ehrenbürger und langjährige Bürgermeister starb am Sonntag im Alter von 84 Jahren.

Am Samstag wird er beerdigt: Um 10 Uhr findet der Trauergottesdienst in der Pfarrkirche statt. Anschließend wird der gebürtige Kreuzauer in seinem Heimatort zu Grabe getragen. Im Kreuzauer Rathaus liegt ein Kondolenzbuch aus.

„Das Ehrenamt ist für mich wesentlicher Lebensinhalt. Nur: Es steht nicht alleine. Es ist eingebettet in Familie, Beruf und Freizeit.” So lautete der Kernsatz von Hans Zens, der am 20. September 1925 in Kreuzau geboren worden war. Er besuchte die Volksschule, absolvierte eine Lehre als Vermessungstechniker, musste den Arbeitsdienst leisten, war Soldat, geriet in Gefangenschaft.

Nach dem Krieg ging er dem „soliden Beruf” des Vermessungstechnikers nach, in dem er zahlreiche Ehrentitel erlangte: Kirmesdirektor, Generalkirmesdirektor, Mister Annakirmes lauteten einige Bezeichnungen des Platzmeisters der Annakirmes. Von 1946 bis 1962 und ab diesem Jahr als Kirmesverantwortlicher bis 1988 (vier Jahre nach seiner Pensionierung) sorgte Zens mit vielen neuen Ideen dafür, dass der Rummel zu einem jährlichen Magneten für hunderttausende Besucher wurde.

Der Ehrenamtler

Hans Zens war getreu seinem Kernsatz nicht nur der Platzmeister. Hans Zens war Kommunalpolitiker und Ehrenamtler. Mehreren Vereinen stand er als Vorsitzender vor. Der DJK TTF Kreuzau, dem größten Tischtennisverein im Kreis Düren, diente er von 1949 bis 1999 gar 50 Jahre an erster Stelle. Und 33 Jahre stand der Christdemokrat Hans Zens dem Amt und ab 1972 der Gemeinde Kreuzau als ehrenamtlicher Bürgermeister vor. Von ihm gingen viele Initiativen zur Verbesserung der Infrastruktur des Zentralortes und der übrigen Dörfer seiner Heimatgemeinde aus.

Am 6. Dezember 1999 wurde er in der Kreuzauer Festhalle feierlich als Bürgermeister verabschiedet. 500 Bürger bildeten einen würdigen Rahmen für den Träger des Bundesverdienstkreuzes.
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