Düren - Trainer der SWD Powervolleys ärgern unnötige Fehler

Trainer der SWD Powervolleys ärgern unnötige Fehler

Von: sis
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Dirk Westphal – hier im Block gegen Berlin – schmetterte in Lüneburg nicht unbedingt mit aller Gewalt, sondern legte in mehreren Szenen den Ball sacht gegen den Block, so dass er wieder auf die Dürener Seite kam und die Powervolleys einen neuen Angriff starten konnten. Foto: Guido Jansen

Düren. Fehler sind im Volleyball keine Seltenheit. Doch Fehler ist nicht gleich Fehler. „Es gibt Fehler, die akzeptiere ich. Und es gibt solche, die sind nicht akzeptabel“, sagt Stefan Falter, der Trainer der SWD Powervolleys.

Und gerade nach der Niederlage bei der SVG Lüneburg (O-Ton Falter: „Eine Klatsche.“) hatte der Trainer Grund, auf inakzeptable Fehler hinzuweisen. „Ein Flatteraufschlag, der am Netz hängenbleibt oder ein Sprungaufschlag, der wenige Zentimeter hinter der Grundlinie im Aus landet, sind akzeptable Fehler“, sagt Falter. Denn ein Flatteraufschlag soll so knapp wie möglich über dem Netz ins gegnerische Feld fliegen, ein Sprungaufschlag kurz vor der Grundlinie aufschlagen.

Wenn aber Sprungaufschläge und Floatbälle beispielsweise weit jenseits der Grundlinie landen, dann sind das für den Coach vermeidbare, sprich inakzeptable Fehler.

Bei der 0:3-Niederlage in Lüneburg haperte es bei den Gästen aus dem Rheinland in eben dem Element Aufschlag, aber auch in der Annahme.

So beispielsweise im dritten Satz. In der Pause schworen sich Trainer und Spieler darauf ein, der Partie in der kleinen Halle und den leidenschaftlichen Anhängern der SVG noch eine Wende zu geben. Doch bei der ersten technischen Auszeit lagen die Gäste wieder entscheidend zurück. Der Grund: Von den ersten acht Lüneburger Punkten gehen fünf auf das Konto der Dürener: „Unnötige Aufschlagfehler“, konstatierte Falter.

Und der Mann aus Schmidt nahm diese fünf Punkte auf seine Kappe: „Ich habe in der Pause von aggressiven Aufschlägen gesprochen. Bis auf Michael Andrei haben möglicherweise die anderen Spieler das anders interpretiert als ich meinte.“

In der Videobetrachtung nach der Verlustpartie zeigte der Coach auch Angriffsszenen von Dirk Westphal. Der Außenangreifer schmetterte angesichts der wenig erfolgversprechenden Situation den Ball nicht in den Block, sondern sanft gegen die gegnerischen Hände, so dass er wieder auf der Dürener Seite landete: „So bekamen wir wenigstens unsere zweite Chance, die wir immerhin einige Male genutzt haben.“

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