Traditionelles und neue Akzente

Von: han
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Das Team der Familien- und Erwachsenbildung mit Pfarrer Dirk Chr. Siedler, Elmar Farber und Doris Unsleber hat das Jahresprogramm 2011 vorgelegt, das geprägt ist von Altbewährtem und neuen Akzenten. Foto: Schmitz

Düren. Traditionelle Angebote und neue Akzente: Die Familien- und Erwachsenenbildung im Haus der Evangelischen Gemeinde zu Düren hat jetzt den Kursplaner für das Jahr 2011 vorgelegt.

Ein besonderes Datum steht dabei im Blickpunkt: Nach dem großen Jubiläumsjahr 2009 (400 Jahre Evangelische Gemeinde, 30 Jahre Familienbildungsstätte) feiert die Gemeinde am 21. September das 25-jährige Bestehen des Gemeindehauses. Der Architekt Professor Dr. Wolfgang Meisenheimer wird ab 18 Uhr die Grundidee seines architektonischen Entwurfs erläutern: Über den praktischen Gebrauch und die ästhetische Erscheinung hinaus wird die symbolische Bedeutung der Gebäudekomposition eine wichtige Rolle spielen.

Inhaltlich ist das Haus schon längst zum zentralen Ort der Gemeinde geworden, an dem Menschen miteinander leben, hoffen feiern, schauen und einander weiter helfen, Verbindungen zwischen den Menschen geschaffen werden, wie es Pfarrer Dr. Dirk Siedler bei der Vorstellung des Programms formulierte. Er gehört ebenso wie der pädagogische Mitarbeite Elmar Farber zu den „neuen Gesichtern” in der Familienbildung, nach dem Weggang von Pfarrer Kay Faller und der Verabschiedung von Peter Heinzke in den Ruhestand.

Dass die Familienbildungsstätte auch unter neuer Leitung Qualitätsvolles leistet, wurde dem Team Ende November durch ein Zertifizierungsverfahren bescheinigt. Die Erwachsenenbildung, geleitet von Doris Unsleber, hatte das Verfahren schon vor zwei Jahren erfolgreich durchlaufen.

Beste Voraussetzungen für niveauvolle Kursangebote sind geschaffen: Nach längerer Pause wird es wieder einen Geburtsvorbereitungskurs für Paare geben. Ebenso einen „Groß-Eltern-Kind- Kochkurs”, ein Turnangebot für Ein- bis Dreijährige sowie eine abwechslungsreiche jahreszeitliche Bastelwerkstatt. Ein weiteres spannendes Angebot für junge Eltern ist der Babyzeichensprache-Kurs „Kleine Hände”. Das ganzheitliche Spiel mit dem Baby steht beim Prager-Eltern-Kind-Programm im Mittelpunkt.

Zusammenarbeit mit Schulen

Forciert wird vom Team die Zusammenarbeit mit Familienzentren und offenen Ganztagsschulen. Ein Katalog wurde zusammengestellt, in dem alle buchbaren Angebote zusammengestellt wurden. Starthilfe gibt die Familienbildung auch diesen Institutionen bei der Einrichtung einer dauerhaften „Medienecke”, klärt darüber auf, welche Vor- und Nachteile ein Computer bietet und wie er sich in das pädagogische Konzept einbinden lässt.

Raus in die Natur heißt es bei den „Waldgruppen”. Kinder und Eltern durchstreifen den Burgauer Wald. Der Wald ist der ideale Erlebnisraum für Kinder. Dort können sie ihre Umwelt mit allen Sinnen erforschen. In diesem Zusammenhang ist auch die Reihe „Waldpädagogik” zu sehen, Qualifizierungsseminare für Interessierte zum Waldführer.

Im Abschnitt „Gott und die Welt” werden theologische Vorträge, Gespräche und Debatten zu wechselnden Themen offeriert. Schon jetzt sollte man sich einen Termin mit Präses Nikolaus Schneider vormerken, der am 16. Februar zum Thema „Anders wachsen - wirtschaften für das Leben” spricht. Lea Fleischmann, bekannt durch ihren Bestseller „Dies ist nicht mein Land”, referiert am 16. März, 19.30 Uhr, in der Evangelischen Gemeinde über „Rabbi Nachmann und die Thora”.
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