Kreuzau - Traditionelle Waldbegehung: Kreuzau will die Bürger mitnehmen

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Traditionelle Waldbegehung: Kreuzau will die Bürger mitnehmen

Von: fjs
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Waldbegehung in Kreuzau: Am Waldkindergarten bei Stockheim war das Thema der steigende Bedarf an Kita-Plätzen. Foto: Schröder

Kreuzau. Der Blick zurück musste Visionen weichen. Einen Blick in die Zukunft wagte Bürgermeister Ingo Eßer zum Abschluss der traditionellen Waldbegehung, zu der sich Rat und Verwaltung mit Vertretern von Schulen, Behörden und Institutionen „zwischen den Jahren“ treffen.

„Wir sind gut aufgestellt mit unserem Masterplan und sind sicher, dass kleine Schritte uns auch die erforderlichen Fördermittel bringen werden“, gab sich Eßer optimistisch.

Diesmal führte der Wanderweg in den Raum Stockheim. Dort hat die Gemeinde Kreuzau rund 30 Prozent ihres 382 Hektar umfassenden Waldbesitzes. Fachkundiger Auskunft des Landesbetriebes Wald & Holz folgend befindet sich dort ein relativ großer Birkenanteil. Während sich die Forstleute in den vergangenen Jahren insbesondere den Waldflächen in den Tourismusbereichen der Gemeinde widmeten, will man in Zukunft auch in Stockheim eine bessere Durchmischung einzelner Baumsorten erreichen.

Eine Visitenkarte ist das Neubaugebiet Marieneiche auf einem Teil des früheren Munitionsdepotgeländes. „Die hundert Grundstücke waren in eineinhalb Jahren verkauft“, wusste Dezernatsleiter Siegfried Schmühl zu berichten. Bezogen sind fast 70 Häuser, und mehr als 220 Personen haben hier ihr Zuhause.

Zum Abschluss der Wanderung entwickelte Bürgermeister Ingo Eßer Visionen. „Wir müssen einiges anstoßen, unter anderem den Wohnungsbau. Dazu bedarf es einer grundsätzlichen Strategie“. Und die kann sich der Bürgermeister im Rahmen der Arbeit einer Entwicklungsgesellschaft vorstellen. „Wir wollen und werden die Bürger mitnehmen“, kündigte Ingo Eßer an und verwies auf Dorfkonferenzen und Bürgerversammlungen. „Das ist ein Prozess, für den wir einen langen Atem brauchen“.

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