Tourenwagen-Meisterschaft: Schlussspurt auf dem Nürburgring

Von: rfr
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Auf dem Nürburgring läuten die Fahrer an diesem Wochenende den Schlussspurt um den Titel des Meisters in der DTM-Rennserie ein. Foto: Roger Frauenrath

Düren/Nürburgring. Der Nürburgring läutet vom 9. bis 11. September mit den Saisonrennen 13 und 14 das heiße Schlussdrittel der Saison in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft ein. Denn um den begehrten Titel ist ein offener Schlagabtausch entbrannt.

So eroberte beim jüngsten Rennen in Moskau Mercedes-Pilot Robert Wickens mit seinem Sieg im DTM-Samstagrennen zunächst die Tabellenführung, doch schon im Sonntagrennen schlug Marco Wittmann zurück.

Der Pilot aus dem BMW Team RMG, das im Nürburgring-nahen Andernach zu Hause ist, gewann souverän sein siebtes DTM-Rennen und wird somit als Spitzenreiter zur Rennstrecke in der Eifel reisen.

Vor dem traditionellen Gastspiel auf der Sprintstrecke am Fuße der Nürburg – für dieses Rennen gab es bei uns Karten zu gewinnen – führt Wittmann, der DTM-Champion von 2014, in der Fahrerwertung mit 130 Punkten vor Wickens (118 Punkte). Audi-Pilot Jamie Green ist mit 104 Punkten Dritter vor Edoardo Mortara (Audi, 100 Punkte) und Paul Di Resta (Mercedes,92).

Souveräner Sieg

Robert Wickens gewann das DTM-Samstagsrennen auf dem „Moscow Raceway“ souverän. Der Mercedes-Pilot wurde auf regennasser Piste als Erster vor seinen Markenkollegen Paul Di Resta und Gary Paffett abgewinkt. Maximilian Götz, Dritter beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, erzielte als Vierter sein bestes DTM-Ergebnis und komplettierte den Vierfacherfolg von Mercedes- AMG.

BMW-Pilot Marco Wittmann kommt also als Tabellenführer zum DTM-Heimrennen auf dem Nürburgring. „Es geht nach wie vor in der DTM ganz eng zu“, sagte Wittmann, nach der Rückeroberung der Tabellenführung. „Der Sieg in Moskau war wichtig, aber wir werden am Nürburgring erneut alles geben müssen, wenn wir auch am Ende der Saison ganz vorne sein wollen.“

Der Eifeler Rennstall, der bereits 2014 den DTM-Titel holte, führt derzeit auch in der Teamwertung. Wickens: „Ab der zehnten Runde hatte ich im Sonntagsrennen in Moskau keine Servolenkung mehr, dadurch war dieses Rennen unglaublich hart. So war nicht mehr drin, aber insgesamt haben wir an diesem Wochenende wichtige Punkte auf den Tabellenführer gutgemacht.”

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