Toni Momrelle bringt britischen Soul auf Dürens Bühne

Von: bugi
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Gilt als Shootingstar der Soulszene in England: Tony Momrelle, der am 1. Juli bei den Dürener Jazztagen zu Gast sein wird. Foto: Gavin Mills

Düren. Mit seinem Song „Keep Pushing“ war er auf Platz eins der englischen Soul Charts. Jetzt tritt er bei den Jazztagen auf. Zagreb. Rom. London. Wien. Bari. Manchester. Und mittendrin: Düren, Germany. Das sind einige der Städte, in denen Tony Momrelle, Englands „finest Soul Artist“, ein Konzert geben wird.

Am Samstag, 1. Juli, steht der Brite mitsamt seiner vierköpfigen Band beim Stadtwerkeabend der Dürener Jazztage auf der Hauptbühne.

Der Sohn karibischer Einwanderer ist gebürtiger Londoner, war musikalisch lange als Leadsänger der Acid-Jazzband „Incognito“ unterwegs und stand mit Größen wie Chaka Khan, Earth, Wind & Fire, Celine Dion, Whitney Houston, Sade und Robert Palmer auf der Bühne, bevor er dann vor zwei Jahren seine Solo-Karriere forcierte und mit seinem Song „Keep Pushing“ auf Anhieb auf Platz 1 der englischen Soul Charts landete.

„Wir freuen uns, mit Tony Momrelle wieder einen Hochkaräter der internationalen Jazz-Szene an unserem Stadtwerkeabend zu präsentieren“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Heinrich Klocke, der eine abwechslungsreiche Mischung aus Jazz, Pop und Funk verspricht.

Musikalisches Highlight

„Für uns ist der Stadtwerkeabend immer das musikalische Highlight des Jahres“, versichert Klocke weiter. Die Veranstaltungen der letzten Jahre und der große Zuspruch belegen das. Immerhin hat Harald Urban von den Stadtwerken, der die Künstler in Abstimmung mit dem Dürener Jazzclub aussucht, ein besonders gutes Händchen dafür, Hochkaräter nach Düren zu locken.

Das im Falle von Tony Momrelle quasi sogar zum zweiten Mal. So erinnert Urban daran, dass der Soulsänger vor knapp 20 Jahren schon mal mit „Incognito“ in Düren ein Konzert gegeben hat – damals noch in der Stadthalle. „Jetzt“, sagt Urban, „spielt Tony Momrelle auf den großen Festivals.“ Und Norbert Schmitz, der die Veranstaltung mitorganisiert, betont gar, dass es für Momrelle „der erste Live-Auftritt in Deutschland auf einer großen Bühne“ sei.

Und wenn Schmitz sagt, dass sich Momrelle schon auf seinen Auftritt bei den Dürener Jazztagen freut, hat er dazu auch noch die passende Video-Grußbotschaft des Künstlers parat, in der er nur bei dem Wort „Stadtwerke“ so seine Probleme hat.

Von einem „Wow-Effekt“ spricht Jazzclub-Vorsitzender Rolf Delhougne, der Momrelle als „außergewöhnlichen Künstler“ betrachtet. Als Vorgruppe des Engländers wird an dem Abend die Dürener Gruppe „Accoustic Five“ den Weg bereiten.

Die ist seit Jahren schon fester Bestandteil der Dürener Jazztage und will an dem Tag bereits ab 18 Uhr in der Besetzung Cara Kaiser und Diana Schulz (Vocals), Tobias Klein (Klavier), Moritz Gielen (Gitarre) und Claudia Walraff (Schlagzeug) für treibende Beats sorgen.

Wie die Veranstaltungen am Freitag und Sonntag auch, soll es zu dem Konzert einen Livestream im Internet geben.

Lieber dürfte den Veranstaltern allerdings sein, dass die Jazz- und Soulfreunde auf den Kaiserplatz strömen, um das Konzert und die Stimmung vor Ort mit zu erleben – zumal das Konzert, wie alle anderen Veranstaltungen der Jazztage auch, für die Besucher kostenfrei ist.

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