Tom Daun: Die wilden Tanzrhythmen auf der Harfe

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Tom Daun musiziert mit seiner Harfe in der Emmaus-Kapelle am Evangelischen Friedhof in Düren. Foto: Uli Kopka

Düren. Zu einem spanischen Harfenzauber lädt die Evangelische Gemeinde zu Düren für Sonntag, 12. März, ab 18 Uhr ein. In der Emmaus-Kapelle am Evangelischen Friedhof, Kölnstraße 101, konzertiert Tom Daun, „Master of Music“ der Universität Edinburgh und einer der führenden Vertreter von traditioneller und historischer Harfenmusik in Deutschland.

Mit drei verschiedenen Harfen im Gepäck präsentiert er neben höfischen Klängen aus der spanischen Renaissance- und Barockzeit auch lateinamerikanische Musik, etwa die wilden Tanzrhythmen des „Joropo“ oder der „Polca paraguaya“ sowie meditative Klänge aus dem Anden-Hochland. In seinen eigenen Harfen-Kompositionen schlägt der gelernte Gitarrist Tom Daun den Bogen zurück zum Flamenco und zur spanischen Folklore.

Die Zuhörer erwartet ein spannendes und mitreißendes Programm, gewürzt mit kleinen Anekdoten und historischen Erläuterungen zum Weg der Harfe von der Alten in die Neue Welt.

Nach dem Studium der Schulmusik kam Daun als Autodidakt zum Harfenspiel. Mit seinem legendären Folk-Quartett „La Rotta“ musizierte er in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf Festivals in ganz Europa. An der Uni Edinburgh absolvierte er den Studiengang Musikethnologie und „Scottish Traditional Music“. Damals entdeckte er seine Liebe zur keltischen Harfe.

Seitdem arbeitet er auch solistisch mit Konzertprogrammen zur irisch-schottischen und mittelalterlichen Musik. Dauns besonderes Interesse gilt Kompositionen aus Renaissance und Barock: er zählt zu den besten Interpreten auf der zweireihigen „Arpa Doppia“. Die Zuhörer werden am Ausgang um eine Eintrittsgebühr je nach ihren Möglichkeiten gebeten.

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