Tollitäten bringen auf dem Markt Blumen unters Volk

Von: ch
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Suchten am Stand von Blumenhändler Roland Lenzen (r.) auf dem Dürener Wochenmarkt das Gespräch mit den jeck gesinnten Einkäufern: Prinz Frank I., Prinzessin Gaby II. und Kinderprinzessin Jana I. Foto: Christoph Hahn

Düren. Narrenherrscher Frank I. (Heisinger) ist sonnenklar, wohin die Reise geht. „Ja, jetzt beginnt die heiße Phase. Und darauf freuen wir uns sehr“, sagte Dürens Prinz Karneval, während er mit seiner Prinzessin und Ehegattin Gaby und der Kinderprinzessin Jana I. (Leßenich) über die Oberstraße zum Markt schritt.

Mit dem traditionellen Rundgang am Samstag, den der jecke Regent mit Vorstandsmitgliedern des Festkomitees, an der Spitze Präsident Peter Schmitz, Vorstandsmitgliedern der KG „Südinsulaner“, weiteren aktiven Narren und dem Tambourkorps „Dürener Jonge“ samt klingendem Spiel absolvierte, ging er auf Tuchfühlung mit seinem Volk und wurde herzlich aufgenommen.

Herzhaft bis süß gestaltete sich schon der Auftakt, der inzwischen ebenso traditionell ist wie der Rundgang selbst: Die Tollitäten und ihr Tross wurden von Bäckermeister Hans-Heinrich Reinartz und dessen Ehefrau Gabi bewirtet. Vor den Besuchen in Geschäften, die den großen und kleinen Prinzessinnen und Prinzen verbunden sind, zogen Frank I., Gaby II. und Jana I. dem Markt entgegen – stolz und mitten auf der Straße, wie sich das halt so für Majestäten gehört.

Auf dem Markt angekommen, schlug den Jecken erneut die geballte Sympathie des nicht minder närrischen Volkes entgegen. Nur gelegentlich reagierten Passanten genervt auf die massive Präsenz der Botschafter volkstümlichen Frohsinns. Doch überwiegend zeigten lachende, freundliche Gesichter, dass der Prinz und seine Mitstreiter hier unter Gleichgesinnten – will sagen: wohlgelitten – waren.

Freilich war die Sache mit fröhlichen „Alaaf!“-Rufen für die Botschafter des rheinischen Frohsinns noch nicht getan: Sie mussten ran, richtig ran. Am Stand von Marktbeschicker Roland Lenzen brachten sie Blumen unters Volk. Mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen: Das fiel weder Frank noch Gaby oder Jana schwer.

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