Toller und trockener Karnevalsumzug in Düren

Von: G. Glückt
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In der Kurve am Kaiserplatz posierten alle Gruppen für die Jecken am Rand und gaben ein schönes Bild nach dem anderen ab. Hier ist die KG Rurkei zu sehen. Foto: Mas. Kiert
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Tausende Dürener verfolgten den Zug am Straßenrand, wie hier unter anderem am Kaiserplatz, wo die Gruppen vorgestellt wurden. Foto: G. Rammelt-Voll
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Was das Kostüm angeht, hat die Gruppe „Fleute Kloep St. Paulus“ Bestnoten verdient – und musikalisch hat es auch gut geklappt. Foto: C. Dur

Düren. Was bleibt vom Sonntag? Ein Süßigkeiten-Vorrat für einige Tage, ein Haufen Arbeit für den Service Betrieb, vielleicht ein Tinnitus, weil die „Grieläächer“ aus Birkesdorf mit einer Kanone um sich geschossen haben – und ein Dank an Petrus, weil Düren vom Regen verschont blieb.

Ein sichtbares politisches Zeichen hinterließen die Jungen Grünen in Anlehnungen an die Debatte um den belgischen Atommeiler Tihange. Die Gruppe folgte in weißen Schutzanzügen einem Auto, das einen grauen, qualmenden Schlot auf dem Dach montiert hatte – mit dem Aufkleber: „Tihange abschalten“.

Die „Südinsulaner“ waren wie gewohnt die einzige Karnevalsgesellschaft, die die Kommunalpolitik auf die Schippe nahm. Vorne auf dem Wagen 44 lag die Figur einer älteren Dame, die mit ihrem Rollator stürzt. Und zwar über die Pflastersteine in der Kölnstraße. Axel Steiger, der Vorsitzende der KG, sagte im Vorhinein, dass es immer „eine Gratwanderung“ sei, bei der Planung im Sommer ein Thema zu finden, das auch noch „im Februar aktuell ist“.

2500 Teilnehmer

An dem Dürener Orchideensonntagszug haben rund 2500 Karnevalisten teilgenommen, die mit 50 Wagen und Gespannen – darunter 23 Komiteewagen – durch die Innenstadt gezogen sind. 300 Musiker stellten sicher, dass Tausende Jecke am Straßenrand auch die passende Karnevalsmusik zu hören bekamen.

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