Toleranzworkshop zum Einstieg ins Abschlussjahr

Letzte Aktualisierung:
8549920.jpg
Die Zehntklässler der Gesamtschule Niederzier/Merzenich bauten im übertragenen Sinne gemeinsam Brücken zu einander, um für die Anforderungen im Abschlussjahr gerüstet zu sein.

Niederzier. Für Gesamtschüler bedeutet der Abschlussjahrgang 10 besonders viel. Die zentralen Abschlussprüfungen sind ebenso nah wie die Frage, ob eine Ausbildung oder der Besuch der gymnasialen Oberstufe auf dieses Schuljahr folgt. In diesem Schuljahr ist also eine funktionierende Klassengemeinschaft in besonderem Maße gefragt.

An der Gesamtschule Niederzier/Merzenich konnten alle Zehntklässler aus diesem Grund zu Beginn des Schuljahres zwei Tutorentage unter dem Motto „Das wird unser Jahr“ absolvieren, die grundlegend auf die Anforderungen des Schuljahres vorbereiten sollten.

Ein Schwerpunkt dieser Tutorentage war der Workshop „Building Bridges“ und „Baffa Baffa“, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Austauschorganisation YFU angboten wurde. „Mit dieser Organisation arbeiten wir schon seit Jahren gut zusammen“, erläutert Abteilungsleiter Ulli Flohr, der die besonderen Schultage mit den Tutoren vorbereitet hat. Gemeinsames Brückenbauen stand für die Zehntklässler auf dem Programm. Hinter diesem Auftrag stehen aber eigentlich andere Ziele, die für eine gute gemeinsame Zusammenarbeit – auch und vor allem in der Schule – unerlässlich sind: „Die Workshops verlangten von unseren Schülern vor allem Verständnis, Offenheit und Kooperationsfähigkeit“, urteilt Tutorin Meike Bergs, die die Klasse 10d während des Tages betreute. „Sie mussten sehr geduldig sein und die Abläufe gut beobachten“, erklärt Meike Bergs. Ebenfalls wurden Themenbereiche wie Stereotype und Vorurteile behandelt.

Nach einigen Stunden gemeinsamer Arbeit kamen alle Klassen zu einem guten Ergebnis – und damit zu dem anvisierten Erfolgserlebnis. „Die anschließende Besprechung hat uns noch einmal gezeigt, wie wir in der Gruppe mit Frust und Irritation gezielt umgehen können.“

„Wirklich klasse“

War der Workshop von „colored glasses“ damit eine gelungene Übung für eine stärkere Klassengemeinschaft? „Ja“, meinen Kim Frauenrath und Charlotte Riedel. „Der Workshop war wirklich klasse und hat uns gezeigt, wie man Barrieren und Hindernisse gemeinsam überwinden kann.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert