„Tod und Totentanz” im Wasserturm

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Merzenich. Die alljährliche Kunstausstellung im Wasserturm in Merzenich nutzten Schüler aller Altersklassen der Gesamtschule Niederzier/Merzenich, um die Ergebnisse ihres Schaffens im Kunstunterrichts zu präsentieren.

Der „Tags des offenen Denkmals” bot Gelegenheit, sieben Kunst-Projekte näher vorzustellen. Rund um das Thema „Tod und Totentanz” hatten die Schüler des Jahrgangs 13 unter der Leitung von Sabine Mehrhoff Tuschezeichnungen angefertigt.

Skelette aus der Sammlung

Vor allem die Kombination der zeichnerischen Darstellungen mit Originalskeletten aus der Biologiesammlung wirkte bei den Besuchern noch lange nach. Daneben gab es noch Ton-Reliefs aus dem Jahrgang 12 zu bewundern, die aus der Auseinandersetzung mit dem Werk von Käthe Kollwitz entstanden waren.

Referendarin Susanne Erschfeld hatte im Rahmen ihrer AG „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” ein Postkartenprojekt ins Leben gerufen, bei der Zeichnungen und Fotomontagen vorgestellt wurden. Die Ergebnisse ließen auf eine intensive Beschäftigung mit der Thematik schließen. Auch die jüngeren Schüler der Abteilung I in Merzenich waren mit zwei Gruppen vertreten.

Angeregt durch einen Besuch im Max-Ernst-Museum in Brühl entstanden phantasievolle Tonfiguren im Unterricht von Annette Kux-Bergsch. Die Kreativ-AG von Gaby Rahier stellte ihre Pappmaché-Figuren aus, die schon beim Stadtfest in Jülich großen Anklang gefunden hatten.

Die Besucher der Ausstellung zeigten sich sehr angetan von den kreativen und aussagekräftigen Arbeiten der Schüler. Auch Sabine Mehrhoff freute sich über die große Präsenz ihrer Schule: „Schön, dass wir so einen breiten Raum für unsere Arbeiten vorfinden konnten.” Ihr besonderer Dank galt Gottfried Schwarz, dem Vorsitzenden des Vereins Kultur und Denkmal Merzenich, und der Ortsvorsteherin von Merzenich, Renate Schwarz.
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