Düren - „Tischlein, deck dich“: Tollpatschige Räuber sind chancenlos

„Tischlein, deck dich“: Tollpatschige Räuber sind chancenlos

Von: mie
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Das Märchen „Tischlein deck dich“ begeisterte rund 460 Kinder im Haus der Stadt. Foto: Alina Miebach

Düren. Rund 460 Erwachsene und Kinder waren nun ins Haus der Stadt gekommen, um „Tischlein, deck dich“, das Märchenspiel von Walter Anders nach den Brüdern Grimm, zu sehen.

Viele Kindergärten hatten sich im Vorfeld angemeldet und sicherten sich Plätze in den ersten Reihen. Einige der Kleinen brachten Kindersitze mit, um das Schauspiel besser verfolgen zu können.

Die Inszenierung von Peter Nüesch wurde als Produktion der Landesbühne Rheinland-Pfalz Neuwied in Zusammenarbeit mit dem Kleinen Theater Bad Godesberg entwickelt.

Ein kleines Gasthaus „Zum Igel“ umgeben von Grün schmückte die Theaterbühne. Alle Kinder warteten gespannt, wer wohl in dieser Hütte wohnte. Schnell offenbarten sich zwei Männer, die laut lachend die Türe der Hütte öffneten. Das laute Gelächter steckte die Kinder im Publikum direkt an. Die Kostüme verrieten, dass es sich um zwei Räuber handelte, die den Gasthof betrieben.

Die tollpatschige Art der Räuber zog die Kinder sofort in den Bann. Vor allen Dingen über Gestik und Mimik kommunizierten die Schauspieler und begeisterten auch die kleinsten der Kleinen. Auch der Wanderer, der nichts als einen Tisch besaß, verzauberte die Kinder mit seiner Art und seinem Tischchen.

Ja – das Tischchen deckte sich bei den richtigen Worten, das durch besondere Lichteffekte unterstrichen wurde und zum Wow-Effekt bei Einigen führte. Die Räuber schmiedeten eine List und auch das Publikum verstand sie. Die Tipps aus den Zuschauerreihen, wie er der List entgehen konnte, hörte der Wanderer jedoch nicht. Trotzdem wendete sich schließlich alles zum Guten. Auch des Wanderers Bruder Hermann, der einen Goldesel mit sich brachte, verirrte sich zum Gasthaus der Halunken.

Nach einer kurzen Pause im Stück wurden die Räuber jedoch eines Besseren belehrt, denn der Esel gehorcht ihnen nicht.

Viele der Kinder standen gespannt am Fuße der Bühne und verfolgten sehr aufmerksam jede Bewegung und jedes Wort der Schauspieler. Viele von ihnen sprachen noch auf dem Weg nach Hause über die tollpatschigen Räuber und die gute Taten und Wunder des Märchens.

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