Tiertötung: Jagdschein zu Recht nicht verlängert

Von: ja
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Greifvogel / Rotmilan
Der Rotmilan gehört zur Familie der Habichte. Einer dieser stolzen Vögel wurde östlich von Disternich verendet aufgefunden. Foto: ddp

Nörvenich. Der wegen Tierquälerei und Tötung von Greifvögeln Mitte Dezember vom Amtsgericht Aachen zu einer Strafe von 4000 Euro verurteilte Jäger aus Nörvenich ist vor dem Verwaltungsgericht Aachen mit einem Eilantrag gescheitert, die Jagdbehörde müsse seinen Jagdschein verlängern.

Die Behörde hatte die Verlängerung ausgesetzt, weil der Jagdschein, der das Führen von Waffen erlaubt, nach dem Bundesjagdgesetz bei Unzuverlässigkeit zu versagen ist.

Messlatte sind Straftaten, die mit mindestens 60 Tagessätzen rechtskräftig verurteilt worden sind. Zwar ist das auf 80 Tagessätzen beruhende Urteil gegen den Jäger noch nicht rechtskräftig, der Ausgang der Berufung noch offen, so die Richter, weil aber für die Aussetzung der Verlängerung schon staatsanwaltschaftliche Ermittlungen ausreichen, müsse dies erst recht für eine erstinstanzliche Verurteilung gelten.

Dabei sei unerheblich, dass der Jäger ohne Jagdschein nicht mehr pachtfähig sei.
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