Tiefe Verbeugung vor dem Rockstar Udo Lindenberg

Von: heb
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Frontmann der Dürener „Panikpräsidenten“ ist René Oschmann aus Wuppertal. Foto: Hendrik Buch

Düren. Selbst, wenn man vor dem betreten der Fabrik Becker und Funck am Samstag nicht gewusst hätte, wer hier heute auf der Bühne gewürdigt wird: Zweimal hinschauen hätte wohl niemand müssen, um es zu erkennen.

Mit seinem markanten Auftreten und seiner charakteristischen Stimme ist Udo Lindenberg geradezu prädestiniert für Imitationen. Trotzdem – oder gerade deswegen – ist ein seriöses und ernsthaftes musikalisches Tribut an Lindenberg nicht einfach.

Eine Herausforderung, der sich die Dürener Tribute Band „Die Panikpräsidenten“ mit Erfolg stellen. Am Samstag spielte die Formation zum zweiten Mal in Düren auf und lockte über 70 Gäste an die Binsfelder Straße. „Mit dem Besuch sind wir als Musiker zufrieden“, bekräftigt der Keyboarder und Becker-und-Funck-Geschäftsführer Thomas Busch, „für unseren zweiten Auftritt ist das vielversprechend.“

Die Besucher gehen mit

Die Stimmung in der Fabrik ist gut, die Gäste gehen mit zu Lindenbergs Hits wie dem „Sonderzug nach Pankow“, „Cello“ oder „Horizont“.

Mit ihrem Namen greift die Band den Spitznamen des Profimusikers auf, welchen er spätestens mit seinem Greatest-Hits-Album und seiner Biographie 2003 manifestierte. Neben Busch stehen bei der Tribute Band Frontmann und Lindenberg-Double René Oschmann, Sängerin Susan Wainwright, Gitarrist Volker Pütz und mit Bassist Kaya Erdem und Drummer Willy Rövenich zwei weitere Dürener auf der Bühne. Schon vor Bandgründung war der Wuppertaler Oschmann als Lindenberg-Double zu Playback-Musik unterwegs.

„Im Zusammenspiel mit der Band ist das immer noch neu und aufregend“, verrät der 26-jährige. „Auch für uns erfahrene Instrumentalisten ist der zweite Auftritt – gerade zu Hause – kein Spaziergang“, fügt Thomas Busch an. Dass der Auftritt vor allem Spaß gemacht habe, daran lassen die Musiker keinen Zweifel.

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