THW-Ortsverband feiert 40-jähriges Bestehen

Von: mb
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Feierten das 40-jährige Bestehen des THW-Ortsverbandes Hürtgenwald: Paul Müller-Lindloff vom THW-Landesverband, Axel Buch, Rudolf Esser, Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer und Dr. Helmut Heuser. Foto: mb

Bergstein. Zu einem Tag der offenen Tür hatte der Ortsverband Hürtgenwald des Technischen Hilfswerks eingeladen. Anlass war das 40-jährige Bestehen des Ortsverbandes, der die Aufgaben des Katastrophenschutzes in den Städten Nideggen und Heimbach sowie den Gemeinden Hürtgenwald und Kreuzau wahrnimmt.

Zum Festakt in der Unterkunft in Bergstein konnte der Ortsbeauftragte Dr. Helmut Heuser zahlreiche Vertreter der Politik und anderer Hilfsorganisationen begrüßen. „Dass Sie alle heute gekommen sind, zeigt die große Wertschätzung, die die Arbeit des THW erfährt“, erklärte Heuser.

Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel, der aufgrund einer Dienstreise per Videobotschaft zu den Gästen sprach, bedankte sich auch im Namen der Bundesregierung für das zivilgesellschaftliche Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Landrat Wolfgang Spelthahn lobte als Leiter der Katastrophenschutzbehörde im Kreis Düren die Organisation der Veranstaltung und bedankte sich ebenfalls für die geleistete Arbeit: „Hinter jedem ihrer Einsätze steht ein Mehrwert für die Menschen.“ Weiterhin betonte Spelthahn und Helmut Heuser die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Dienste im Kreis Düren, die „im Ernstfall immer an einem Strang ziehen.“

Axel Buch, Bürgermeister der Gemeinde Hürtgenwald, knüpfte in seinem Grußwort an die zuvor geschilderten zahlreichen Einsätze des Ortsverbandes im In- und Ausland an, zum Beispiel nach den Erdbeben-Katastrophen in Algerien 1980, in Armenien 1988, oder bei den Elbe-Fluten 2003 und 2013. „Es ist ein großes Glück, dass wir als kleine Gemeinde solche Repräsentanten in den Kreis, die Bundesrepublik und die Welt entsenden können“, lobte Buch.

Ein besonderer Fokus lag auch auf der Jugendarbeit des Ortsverbandes. So betonte Helmut Heuser die Vorreiterrolle Hürtgenwalds in diesem Bereich, zum Beispiel bei der Einführung der Mini-Gruppen für sechs- bis elfjährige Kinder, die heute in ganz Deutschland zu finden seien.

Der Ortsbeauftragte, der im Rahmen der Veranstaltung vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Rudolf Esser mit der silbernen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet wurde, betonte in seinem Schlusswort noch einmal das besondere Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer: „Der Name Heuser ist heute sicherlich zu oft gefallen. Denn eines ist ganz klar: Nie und nimmer würden wir als Ortsverband so gute Arbeit leisten, wenn wir nicht auf so eine unglaubliche Mannschaft zurückgreifen könnten.“

Im Anschluss an den Festakt konnten sich die zahlreichen Gäste beim Tag der offenen Tür rund um die Unterkunft von der Arbeit des Ortsverbands überzeugen. Neben der Ausstellung der Fahrzeuge und Gerätschaften zeigten auch die Jugendgruppen, was sie in ihrer Ausbildung beim THW bisher gelernt haben, und bis in den Abend gab es für Jung und Alt viele Aktionen zum Mitmachen und Ausprobieren.

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