Hürtgenwald - THW aus Hürtgenwald: Dritter Platz beim Bundeswettkampf

THW aus Hürtgenwald: Dritter Platz beim Bundeswettkampf

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Große Ehre für Team und Betr
Große Ehre für Team und Betreuer: Die Vertreter der Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks aus Hürtgenwald haben beim Bundesjugendwettkampf des THW den dritten Platz belegt.

Hürtgenwald. Die Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks im Ortsverband Hürtgenwald hat beim Bundesjugendwettkampf im bayrischen Landshut den hervorragenden dritten Platz belegt und sich damit einen Platz auf dem Siegerpodest gesichert.

Neben Karlstadt (Bayern) und Völklingen-Püttlingen (Saarland) gehören nun die Hürtgenwalder, die Nordrhein-Westfalen vertreten haben, zu den drei besten THW-Junghelfergruppen in ganz Deutschland. Die Siegerehrung vollzog Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich, der den gesamten Wettkampf verfolgt hatte.

Der Ortsbeauftragte von Hürtgenwald, Dr. Helmut Heuser, freut sich über diesen Erfolg: „Unsere Jugendlichen haben mit den Siegen beim Bezirkswettkampf 2010 in Düren und beim Landeswettkampf im August des vergangenen Jahres in Olpe sehr viel geschafft. Die Teilnahme beim Bundesjugendwettkampf stellte eine deutlich größere Herausforderung dar. Denn die Konkurrenz auf Bundesebene ist sehr stark. Da Hürtgenwald bislang noch nie bei einer Bundesmeisterschaft angetreten ist, hat dieser dritte Platz einen besonderen Stellenwert. Das ist das beste Ergebnis, das NRW jemals erreicht hat.”

Besonderer Dank, sagt Jugendleiter Guido Jörres, „gilt neben den aktiven Jugendlichen auch unsere anderen Junghelfern, die gemeinsam mit dem Siegerteam in der Vorbereitungsphase geübt haben. Auch wenn sie letztlich nicht eingesetzt werden durften, da die Mannschaftsstärke begrenzt ist, haben sie durch ihre Unterstützung am Rande einen wesentlichen Anteil am großartigen Gelingen gehabt.” Der Dank gelte ebenfalls den Betreuern sowie den Familien, die teilweise „ihre Urlaubsplanung für den Wettkampf geändert haben. Das macht einen schon sehr stolz!”

Der Wettkampf in Landshut fand auf der historischen Ringelstecherwiese statt, auf der im Mittelalter die Ritter ihre Turniere austrugen. Die zwölf Aufgaben für die Mannschaften standen deshalb unter dem Motto: „High-Tech meets Mittelalter”. Die Wettkampfbahnen waren in zwei Zeitzonen eingeteilt.

Eine Hälfte stand für die Technik des Mittelalters, die andere für die Technik der Neuzeit. Während im Mittelalterteil nur Werkzeuge wie Säge, Hammer, Leine, Feile und Beitel zum Einsatz kamen, standen den Jugendlichen in der Neuzeit alle modernen Gerätschaften des THW wie Stromaggregat, Bohrmaschine, Powermoon, Säbelsäge oder Tauchpumpe zur Verfügung.

Eine Aufgabe bestand etwa darin, mit Sandsäcken einen Brunnen zu bauen. Dieser wurde anschließend mittels elektrischer Tauchpumpe aus der „Neuzeit” über eine Verbindung aus Plastikrohren und einer Holzrinne im „Mittelalterteil” mit Wasser gefüllt. Dieses Wasser musste anschließend mit Hilfe einer mit Leinen und Baumstämmen errichteten mittelalterlichen Seilwinde aus dem Brunnen von den Jugendlichen geschöpft werden.

Zum Abschluss des Wettbewerbes musste in der Neuzeit eine Beleuchtung mittels Stromaggregat und Powermoon hergestellt werden. Diese technisch schwierigen Aufgaben von den Kids aus Hürtgenwald in 107 Minuten gelöst, der zweitschnellsten Zeit aller Teilnehmer.

Jugendleiter Guido Jörres lädt übrigens interessierte junge Leute zu den Jugenddiensten des THW ein, die alle 14 Tage freitags ab 18.30 Uhr in der THW-Unterkunft in Bergstein stattfinden.
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