Düren - Thomas Rachel deutlich als CDU-Kreisparteivorsitzender wiedergewählt

Thomas Rachel deutlich als CDU-Kreisparteivorsitzender wiedergewählt

Von: Fred Schröder
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Gruppenbild mit Dame: die Führungsmannschaft des CDU-Kreisverbandes Düren-Jülich um den Vorsitzenden Thomas Rachel. Foto: fjs

Düren. Geschlossen und mit großem Selbstbewusstsein geht der CDU-Kreisverband die Kommunal- und Europawahlen am 25. Mai an. „Wir können uns nur selbst schlagen“, bilanzierte Landrat Wolfgang Spelthahn in einem Grußwort und verwies auf große Fortschritte im Kreis, insbesondere im Bereich von Forschung und Bildung.

Der Kreisparteitag in der Aula der früheren Landwirtschaftsschule sicherte einmal mehr die Position des Kreisparteivorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel. Der Parlamentarische Staatssekretär im Berliner Forschungs- und Bildungsministerium wurde mit 86 von 93 Delegiertenstimmen im Amt an der Spitze des 3200 Mitglieder zählenden CDU-Kreisverbandes Düren-Jülich bestätigt. Thomas Rachel baute mit einem Stimmenanteil von 94,5 Prozent das Ergebnis der Wahl von vor zwei Jahren um weitere 4,5 Prozent aus.

In seiner Rede schlug Rachel den Bogen von der Bundespolitik zur aktuellen Situation vor Ort. „Wir haben das Potenzial, die mit Abstand stärkste politische Kraft in den Kommunen und im Kreistag zu werden“, unterstrich Rachel und hielt großes Lob für die CDU-Kommunalpolitiker vor Ort bereit. „Die kennen die Probleme vor Ort und arbeiten jeden Tag dran, bei Bewältigung dieser Probleme zu helfen. Und das ist unsere Stärke“. Die Union zeige sich auf die Wahlen gut vorbereitet. „Die CDU sind wir alle“, so Rachel, der auch einige Baustellen der Partei nicht verhehlte.

Zum Beispiel die Forcierung der Mitgliederwerbung. Die CDU im Kreis Düren sei „eine reife Partei“ mit einem Durchschnittsalter der Mitglieder von 60,4 Jahren; und ein Drittel ist über 70 Jahre alt. In diesem Punkt setzt der Vorsitzende auf die Junge Union um Marco Johnen wie auch auf die Öffnung für neue Gruppen, wie beispielsweise das von Fred Kessel geführte Migrantennetzwerk. Für die neuen Mitglieder fordert Rachel „eine neue Willkommenskultur“. Hinsichtlich der Zukunft des Kreises verwies Thomas Rachel auf das am 14. März noch vorzustellende neue Wahlprogramm. In den Kommunen sei die Partei jeweils gut aufgestellt.

Ein Bild der Geschlossenheit demonstrierte die Kreis-CDU bei der Wahl des Vorstandes. Die Stellvertretenden Vorsitzenden sind: Josef Wirtz (MdL, Jülich, 90 Prozent), Dr. Patricia Peill (Nörvenich, 88,9), Thomas Floßdorf (Düren, 84,3) und Marco Johnen (Jülich, 84,7) sowie Achim Großeck (Niederzier) als Vertreter der Jungen Union. Eine Änderung im Vorstand gibt es allerdings. Rolf Seel MdL legte nach 15 Jahren das Amt des Schatzmeisters nieder. Zu seinem Nachfolger wurde Leo Neulen aus Aldenhoven mit 95,6 Prozent der Delegiertenstimmen gewählt.

Komplettiert wird der Vorstand durch 18 Beisitzer: Heinz Peter Braumüller (Jülich), Erich Cremer (Niederzier), Günther Hieke (Hürtgenald), Helmut Kemmerling (Vettweiß), Karin Krings (Inden), Kurt Krüttgen (Heimbach), Markus Kuckertz (Langerwehe), Stephan Küpper (Nörvenich), Heinz Neuß (Linnich), Dr. Ralf Nolten (Kreuzau), Iris Papst und Katharina Rolfink (beide Düren), Norbert Schiffer (Titz), Günther Schmitz (Merzenich), Dennis Stötzer (Aldenhoven), Christa Tollmann (Nideggen), Dr. Eva P. Waldvogel (Jülich) und Stefan Weschke .

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