Theaterstück „An der Arche um Acht“ gastiert in Düren

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Pinguine und Kinder halten während des Theaterstücks zusammen. Die Kinder konnten sich nach der Aufführung mit den Schauspielern unterhalten.

Düren. Drei Freunde, die sich gemeinsam langweilen, die sich mit Singen die Langeweile vertreiben und die sich mitunter streiten – diese Situationen kennt jedes Kind. Im Theaterstück „An der Arche um Acht“ waren es drei Pinguine allein in Eis und Schnee, die das erleben.

Auf Augenhöhe mit den jungen Theaterbesuchern ab sechs Jahren erzählte das „Theaterhaus Ensemble“ aus Frankfurt im Haus der Stadt Düren, wie der Wunsch der drei Freunde nach Abwechslung in Erfüllung geht.

Die Sintflut kommt, und in Noahs Arche sind um acht Uhr nur noch Plätze für zwei Pinguine frei. Obwohl sie sich gerade heftig gestritten haben, kommt es für die Pinguine nicht in Frage, einen zurückzulassen. In einer Kiste schmuggeln sie Nummer drei heimlich an Bord und haben danach allerlei zu tun, um die in Noahs Dienst gestresste Taube auszutricksen.

Die Kinder helfen gerne dabei, verraten der Taube nicht, dass der dritte Pinguin in der Kiste ist. Publikum und Pinguine halten zusammen. Und so verstehen alle auch ein kleines bisschen den weisen Satz, den die Taube zum guten Happy End ausspricht: „Vielleicht ist ein bisschen Gott in uns allen.“

Ein Stück, das richtigen Tiefgang hatte und viele Gefühle auf die Bühne brachte, die jedes Kind kennt. Gesten und Mimik des Ensembles stimmen ebenso wie das Timing in dem an Wortwitz und Situationskomik reichen Stück.

Es hätte mehr Zuschauer verdient gehabt. Aber die, die da waren, zum Beispiel Schülerinnen und Schüler der Realschule am Bretzelnweg und Kinder aus dem Kindergarten in Nörvenich, hatten Spaß an dem Theatermorgen. Zum Schluss durften sie den Schauspielern dann noch Fragen stellen und nutzten die Gelegenheit, sich Autogramme auf ihre Eintrittskarten schreiben zu lassen.

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