Langerwehe - Theatergruppe der Langerweher Schützen spielt „Gute Besserung”

Theatergruppe der Langerweher Schützen spielt „Gute Besserung”

Von: ch
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Arzthelferin und frisch Verliebter: Mit Szenen aus „Gute Besserung” wie dieser sorgten nicht zuletzt Sandra Johnen und René Stolz beim Sebastianusfest in der Kulturhalle für Amüsement. Foto: Hahn

Langerwehe. Im gesellschaftlichen Leben des Ortes gehört das Sebastianusfest zu den wichtigsten Ereignissen. So verwundert es nicht, dass Schützenmeister Horst Deselaers auch dieses Mal wieder eine stattliche Anzahl von Gästen in der Kulturhalle der Gemeinde begrüßen konnte.

Männer und Frauen waren gekommen, um König Richard Cremer und seiner Ehefrau Sigrid, dem Prinzenpaar Susanne Vonden und Ralf Ohrem sowie Schülerprinz Pierre Filusch die Reverenz zu erweisen - aber nicht nur: Traditionell gehört die Aufführung eines Schwanks durch die Theatergruppe der Bruderschaft untrennbar zum Festprogramm.

Unter der Regie von Achim Ronig ließ es das Ensembles um Hauptdarsteller Willibert Dick in der Rolle des Dorfarztes Dr. Klaus Sommer vor restlos ausverkauften Plätzen an nichts fehlen. „Gute Besserung”, so der Titel der aktuellen Komödie, konfrontierte die Zuschauer mit so mancher Situation, die das Publikum schon aus seinem (Patienten-)Alltag kennt Ein Schuss Romantik und Liebe, dazu viel Komik und schräge Typen: Das lieben die Menschen, nicht nur, aber ganz besonders in Langerwehe.

Hinzu kam, dass sich die Schauspieler-Truppe dank ihres Regisseurs, aber auch durch ihr eigenes Engagement eine beachtliche Spiel- und Sprechkultur erworben hat. Da wirkt jeder Wortwechsel wie aus dem echten Leben gepflückt. Auch bei den komischen Effekten trugen die Darsteller, zu denen neben „Dr. Sommer” Dick und Hedwig Stolz als seine Ehefrau Marlene unter anderem Rita Salentin und Ren Stolz als junges Liebespaar, Hannes Nieveler als Karl Sommerfeld, Werner Gossel als Opa und Markus Kaiser als Hausmeister Erkan, nicht zu dick auf. Die Langerweher wussten eh schon, welcher Spaß da auf sie zukam: Bei beiden Aufführungen - am Tag nach dem Sebastianusfest wurde das Stück noch ein weiteres Mal gegeben - war kaum noch ein Stuhl in der Kulturhalle frei.

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