Theatergruppe der Kelzer Kulturfreunde spielt „Gute Besserung!“

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Sie fiebern ihren drei Auftritten in der Lüxheimer Bürgerhalle entgegen: Die Mitglieder der Laienspielgreppe der Kultur- und Naturfreunde Kelz. Premiere ist am Freitag, 11. April, 20 Uhr.

Kelz. Bernd Gombold hat den Schwank „Gute Besserung!“ in drei Akten verfasst, der auf ganzer Länge die Lachmuskeln strapaziert. Die Kultur- und Naturfreunde Kelz führen das Stück vom 11 bis zum 13. April in der Bürgerhalle Lüxheim auf.

Am Wochenende vor Ostern öffnet sich der Theatervorhang wie gewohnt. Am Freitag und am Samstag spielen die Kulturfreunde um 20 Uhr und am Sonntag um 18 Uhr. Karten gibt es im Kulturhaus Kelz während der Öffnungszeiten, beim Ortvorstehern Karl Wirtz in Kelz (Telefon 02424/7387), sowie und im Lebensmittelgeschäft Weyers in Kelz, Broichstraße 4, während der Geschäftszeiten. Der Eintritt kostet sechs Euro.

Über die Gesundheitspolitik lassen sich vermutlich unzählige Schwänke schreiben – „Gute Besserung!“ zieht aber nicht nur über die Ärzte her, sondern auch über Patienten und Pharmavertreter, deren Schamlosigkeit oft grenzenlos ist. Dr. Klaus Sommer und seine Frau Marlene führen gemeinsam eine ganz gut gehende Arztpraxis, klagen aber ständig über die Auswirkungen der Gesundheitsreform. Auch Tochter Katrin macht es ihrer Mutter nicht recht. Statt sich mit einem etwas ältlichen Privatpatienten verkuppeln zu lassen, liebt sie den Handwerker Markus und betreibt weiterhin ihre Massagepraxis.

Vielseitige Sprechstundenhilfe

Sprechstundenhilfe Sonja verhilft dem jungen Paar zum heimlichen Stelldichein und greift auch dem Doktor immer wieder unter die Arme. Denn seine Frau ist ein macht- und geldgieriger Drachen, der privat versicherte Patienten wie den hochrangigen Beamten Dr. Wuschnik bevorzugt und ihm unzählige Massagen verschreibt, während normale Kassenpatienten schlichtweg abgewimmelt werden. So empfiehlt sie dem Handwerksmeister Karl, nach der Arbeit auf der Baustelle doch lieber Sport zu treiben statt sich massieren zu lassen. Auch gegen Bestechung ist sie leider nicht immun.

Am Ende drei glücklich Paare

Und plötzlich geht es in der Praxis rund: Karls Familie kommt auf die verrücktesten Ideen, um doch noch eine Behandlung durchzusetzen und der kriminelle Pharmavertreter Paul Pille testet gefährliche neue Medikamente ausgerechnet an der Hypochonderin Eleonore von Himmelsberg.

Wie es sich für einen Schwank gehört, gibt es am Ende aber keine Toten, sondern – oh Wunder – drei glückliche Paare. Es lebe die Medizin!

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