TG Gürzenich-Wald: Doppel macht die Meisterschaft perfekt

Von: Sebastian Adriany
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Streben den Titel des Deutschen Meisters an: Arnaud Magnin, Ingo Herzgerodt, Peter Vogel, Jacques-Olivier Moers, Jan Stremmel, Rodolphe Gilbert, Robert Orlik, Lionnel Barthez und Gerald Mandl (von links), die Herren 40 der TG Gürzenich-Wald. Foto: Sebastian Adriany

Gürzenich. Den Herren 40 der TG Gürzenich-Wald ist es gelungen, ihren Titel des Westdeutschen Meisters zu verteidigen. Im entscheidenden Meisterschaftsspiel in der Regionalliga West besiegten sie vor heimischer Kulisse den direkten Konkurrenten SC Rot-Weiß Remscheid 5:4.

Vor 300 Zuschauern standen sich mit Gürzenich und Remscheid die beiden Mannschaften gegenüber, die in ihren jeweils zuvor gespielten sechs Partien ihre Konkurrenten klar dominiert hatten. Die Zuschauer sahen sehr gutes Tennis von beiden Teams, die mit Bestbesetzung antraten.

Grundstein für den Gürzenicher Erfolg war die 4:2-Führung nach den Einzeln. „Rodolphe Gilbert spielt an Position zwei das beste Tennis, das ich in den vergangenen drei Jahren von ihm gesehen habe. Er bringt Christian Schäffkes die erste Niederlage in den vier Jahren bei. Schäffkes hatte wirklich keine Chance“, geriet Gürzenichs Mannschaftsführer Jan Stremmel ins Schwärmen.

Robert Orlik musste dagegen gegen Frank Potthoff in den dritten Satz. Nach einem souveränen 6:3 wurde er ein wenig nervös und verlor Satz zwei mit 1:6. Im Champions-Tiebreak fand er wieder seine Stabilität und gewann 10:5. Lionnel Barthez hatte beim 6:1, 6:1-Erfolg gegen Ralph Träge überhaupt keine Probleme.

Den vierten Einzelpunkt holte Gürzenichs Ü40-Weltmeister Arnaud Magnin, der dem ehemaligen Top-20-Doppelspieler Dick Norman mit 6:3, 6:3 seine Grenzen aufzeigte.

Einzelverluste musste Jaques-Olivier Moers beim 4:6, 3:6 gegen Bart Beks hinnehmen wie Gerald Mandl. Er unterlag dem früheren Davis-Cup-Spieler Karsten „die Katze“ Braasch mit 1:6, 4:6. „Wenn ich einem einen Sieg gönne, dann „Katze“. Er hat auch völlig verdient gewonnen“, sagte Stremmel. Der Gürzenicher Mannschaftsführer hatte sich für die verschiedenen Ergebnis-Konstellationen nach den Einzeln die Doppel-Möglichkeiten überlegt: „Ich habe mich nach Rücksprache mit der Mannschaft für das Doppel Gilbert/Barthez entschieden. Wir wissen, die harmonieren zusammen, und wir haben damit die richtige Entscheidung getroffen.“

Das war es in der Tat. Die beiden Franzosen gewannen gegen Beks/Blase 6:3, 6:1 und stellten damit den Sieg sicher.

Da war es auch nicht so schlimm, dass Remscheid die zwei anderen Doppel für sich entschied. Mit dem ersten Platz in der Regionalliga West hat sich Gürzenich-Wald für die Deutsche Meisterschaft am ersten Septemberwochenende in Berlin-Charlottenburg qualifiziert, wo die Regionalligameister den Deutschen Titelträger ermitteln.

Jan Stremmel sieht gute Aussichten, den großen Coup zu landen: „Wir müssen keinen fürchten. Die Chancen, Deutscher Meister zu werden, sind sehr gut, obwohl es mit Sicherheit knappe Partien werden.“

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