Düren - Tennis-Meisterschaften: Mölbert beeindruckt trotz klarer Niederlage

Tennis-Meisterschaften: Mölbert beeindruckt trotz klarer Niederlage

Von: Sebastian Adriany
Letzte Aktualisierung:
10541634.jpg
Benedikt Mölbert (Dürener TV) gelang es, die erste Qualifikationsrunde zu überstehen. Foto: Sebestian Adriany
10541638.jpg
Elisa Schmitz (Rot-Weiß) musste als letzte Dürener Teilnehmerin die Segel streichen.

Düren. Bei den Internationalen Deutschen Tennis-Jugendmeisterschaften U 14 hat am vergangenen Wochenende keiner der fünf Dürener Teilnehmer den Sprung ins Hauptfeld geschafft. 28 Mädchen und 44 Jungen bewarben sich in der Qualifikation auf den Plätzen an der Kuhbrücke um jeweils acht Qualifikationsplätze, die zur Teilnahme für die seit Montag beginnende Hauptkonkurrenz berechtigt waren.

Am Samstag, der von einigen Regenunterbrechungen geprägt war, schieden Emma Gina Swiatek und Sophia Schübel (beide Rot-Weiß) in der ersten Quali-Runde aus. Swiatek verlor gegen die Deutsche Scarlett Erb mit 2:6, 3:6. Schübel unterlag Thassane Abrahim aus Brasilien mit 3:6; 1:6. Elisa Schmitz (RW) und Maxine Schall (TV Huchem-Stammeln) durften durch ein Freilos erst am Sonntag ins Turnier eingreifen. Hier hätte ihnen jeweils ein Sieg für die Hauptfeldteilnahme gereicht. Dies blieb ihnen verwehrt. Schall musste sich mit 3:6, 1:6 Nele Weber geschlagen geben. Die Brasilianerin Ana Luiza Cruz war beim 1:6, 0:6 aus Sicht von Schmitz zu stark.

In der Jungenkonkurrenz war Benedikt Mölbert vom Dürener TV der einzige Dürener Teilnehmer. Ihm gelang am Samstag ein bemerkenswerter Erfolg. Auf dem Centre Court ließ er sich weder vom immer wiederkehrenden Regen noch vom verlorenen ersten Satz irritieren. Er schaffte es, seinen Landsmann Emil Abraham Zadeh, der favorisiert war, mit 4:6, 6:3, 6:2 zu besiegen. Zur Belohnung durfte Mölbert sonntags erneut ran.

Hier war aber der in der Qualifikation an Nummer zwei gesetzte Niederländer Jesse den Hartog eine zu hohe Hürde. 0:6, 1:6 liest sich deutlich, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, welch starkes Spiel der junge Dürener gezeigt hat. „Das war das beste Spiel, was ich von Benedikt je gesehen habe. Wie er sechs, siebenmal auf höchstem Tempo dem Gegner die Bälle zurückgespielt hat. Wahnsinn, er kann trotz Niederlage stolz auf sich sein“, lobte ihn sein Trainer Oliver Beyschlag nach der Partie.

Dass sich niemand aus Düren für das Hauptfeld qualifiziert hat, liegt aber beileibe nicht daran, dass die Jugendlichen schlecht gespielt hätten. Zu diesem U14-Turnier kommen nicht nur starke Spielerinnen und Spieler aus Deutschland, sondern es reisen Nachwuchs-Nationalteams aus der ganzen Welt nach Düren, die nicht nur täglich auf hohem Niveau trainieren, sondern auch bei zahlreichen internationale Turniere bereits in ihrem jungen Alter eine Menge Erfahrung aufweisen können. Daher wäre ein Überstehen der Qualifikationsphase bereits eine Sensation gewesen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert