Temperament, Emotionen und Top-Stars an den Dürener Jazztagen

Von: has
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Soleil Niklasson zählt zu den ganz großen Soul-Stimmen und Terrence Ngassa begeistert nicht nur an der Trompete, sondern auch mit seiner Stimme. Beide zählen zu den Highlights beim Jazz im Bankgarten.

Düren. Vom Programm her könnte der „Commerzbank Special Acoustic Evening in Jazz“ in diesem Jahr zu einem „Garten für Jazzwünsche“ werden. Jazztöne der Extraklasse kehren am Donnerstag, 14. August, 20 Uhr in den Bankgarten zurück und werden dem „kulturellen, gesellschaftlichen und karitativem Ereignis“, wie Peter Moll, Mitglied der Geschäftsleitung, den Abend nannte, markante Jazz-Aspekte verleihen.

Musikalische Energien, Temperament, Emotionen und glänzende Duette von Könnern verspricht der Abend, der mit einer Jamsession beginnt. Heribert Klein, langjähriger Pressechef der Bank, hat aus seinem Ruhestand heraus ein belebendes Konzept erarbeitet.

Von den Philippinen reist Stephanie Reese an, die in der Inselwelt zu den absoluten Top-Stars zählt. Sie besitzt Hollywood-Erfahrung, stand mit Miss Patti LaBelle und Natalie Cole auf der Bühne und wurde für ihre weibliche Interpretation von „Nessun dorma“ gefeiert.

Zum Jazz-Highlight dürfte der Auftritt von Sir Waldo Weathers aus den USA werden, der als „König des Saxofons“ gilt. Ein Bläser, der alle Jazz-Facetten kennt, mit Johnnie Taylor und Charley Pride auf der Bühne stand, Michael Jackson und Phil Collins begleitete und von 1993 bis 2008 Mitglied der James Brown-Band war. Freuen darf man sich auf seine Duette mit Tilo Baron, einem weiteren Ausnahmesaxofonisten.

Als einer der angesagten Trompeter der jungen Jazz-Elite in Europa gilt Terrence Ngassa. Der Kameruner besticht durch seinen großartigen, authentischen Stil, der sich durch eine beeindruckende musikalische Farbpalette auszeichnet. Imponierend aber auch seine grandiose, ergreifend-tiefwarme Stimme. Gespannt darf man zudem auf das Trompetenspiel von Ferdinand Schwarz sein, einem Nachwuchsmusiker, der schon mit einigen Preisen ausgezeichnet wurde. Bei den Schlagwerkern wird wieder Willy Ketzer den Takt vorgeben. Zu den ganz großen Sängerinnen des Blues, Jazz und Soul gehört die Amerikanerin Soleil Niklasson, die bereits mit einem Emmy ausgezeichnet wurde.

Mit Bastian Korn kommt ein ausgezeichneter Pianist auf die Gartenbühne, der nicht nur brillant in die Tasten greift, sondern auch mit einer starken Stimme überrascht. Nicht zu vergessen Gregor Hilden, ein Meister auf den Gitarrensaiten und einer der besten europäischen Jazzgitarristen. An dem Abend geht es aber nicht nur um Jazz: der Erlös aus Getränken und Essen kommt wieder Unicef zugute. 57.000 Euro sind bisher aus der Konzertreihe in Düren in Hilfsprojekte geflossen. Lob für das Programm gab es vom Jazzclub-Vorsitzenden Rolf Delhougne und grundsätzliches Lob für die Dürener Jazztage von Bürgermeister Paul Larue.

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