Technisch perfekt und rundum harmonisch

Von: Bruno Elberfeld
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In der Klosterkirche Wenau spi
In der Klosterkirche Wenau spielten Markus Märkl, Wolfgang Klose und Darja Großheide (v.l.) Werke von Johann Sebastian Bach. Foto: bel

Wenau. Das Sommerkonzert der Freunde von Wenau war ein meditativer Ohrenschmaus. Dem „Verein ist es wieder gelungen, ein hochkarätiges Ensemble für das Konzert zu verpflichten, das mit „Bach in Wenau” überschrieben war.

Tenor Wolfgang Klose, wie seine Mitstreiter bereits in seinen jungen Jahren in Kennerkreisen als aufgehender Stern am Musikhimmel gepriesen, sang „Jesus nimmt die Sünder an” aus der Bach-Kantate 113, Nr. 5 für Tenor, Flöte und Basso continuo. Begleitet wurde er von Darja Großheide mit der Traversflöte und Markus Märkl am Cembalo.

Ein Ohrenschmaus

Das anschließende „Benedictus” stammt aus der h-Moll-Messe Bachs für Tenor, Flöte und Basso continuo. Den Schlusspunkt setzte Wolfgang Klose mit „Wo wird in diesem Jammertale” aus der Kantate BWV 114, Nr. 2, in hellen Sommermonaten eigentlich seltener auf dem Programm als in der düsteren Jahreszeit.

Eingestimmt hatte die Konzertbesucher Markus Märkl auf der Kirchenorgel mit dem „Concerto G-Dur für Violine, Streicher und Basso continuo” von Johann Ernst Prinz von Sachsen-Weimar, BWV 592 a, das auch auf der kleinen Orgel für die Hörer in den Kirchenbänken ein Ohrenschmaus war.

Mit der „Sonate in a-Dur, BWV 1032” für Flöte und konzertierendes Cembalo - Sätze Vivace-Largo e dolce-Allegro - zeigten Darja Großheide und Markus Märkl ihr ganzes Können.

Großheide spielte mit Inbrunst, gab jeder Tonfolge ihren eigenen Klang. Technisch perfekt auch der Mann am Cembalo, Markus Märkl, bei dessen Spiel der Hörer das Besondere und Eigene der Interpretation des Musikers heraushörte.

In der „Fantasia pro Cembalo” und „Fuge in a-Moll, BWV 904” spielte Markus Märkl zur Freude der Zuhörer seine ganzen Fähigkeiten auf dem barocken Tasteninstrument aus.
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