Düren - „Team Six“: Ausstellung in der Energiesparzentrale

„Team Six“: Ausstellung in der Energiesparzentrale

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SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke eröffnete gemeinsam mit „Team Six“ bestehend aus Lydia Hänsgen, Lilo Jennes, Agnes Radzibaba, Helene Rövenich, Marianne Vontz und Uschi Reinartz, die 7. Ausstellung von „Kunst im Foyer“ der Stadtwerke.

Düren. „Wenn Picasso eine Frau gewesen wäre“ – so lautet der Titel, der die Neugier auf die neue „Kunst im Foyer“-Ausstellung der Stadtwerke Düren (SWD) wecken soll. Als Künstlergruppe „Team Six“ stellen Lydia Hänsgen, Lilo Jennes, Agnes Radzibaba, Helene Rövenich, Marianne Vontz und Uschi Reinartz ihre Werke nun das erste Mal der Öffentlichkeit vor.

Bis zum 22. Dezember zieren die gegenständlich bis experimentell abstrakt gestalteten Bilder der sechs Frauen aus Oberzier das Foyer der SWD-Energiesparzentrale. Mit der siebten Wechselausstellung möchte der regionale Energie- und Wasserversorger weiterhin Künstler aus der Region unterstützen und zeitgleich die Dürener Kunstszene fördern.

„Die Künstlerinnen von ‚Team Six‘ experimentieren mit Techniken, Materialien und Farben. Das gibt ihren Kunstwerken einen außergewöhnlichen und vor allen Dingen individuellen Charakter. Die Stadtwerke Düren möchten ‚Team Six‘ nun eine Plattform bieten, ihre experimentelle Kunst zu präsentieren“, erklärt SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke. Mit „Kunst im Foyer“ unterstützen die Stadtwerke Düren seit 2014 Künstler aus der Region.

Unter dem Titel „Wenn Picasso eine Frau gewesen wäre“ stellen Lydia Hänsgen, Lilo Jennes, Agnes Radzibaba, Helene Rövenich, Marianne Vontz und Uschi Reinartz 20 Bilder aus. Seit zehn Jahren treffen sich die sechs Künstlerinnen aus Oberzier regelmäßig, um gemeinsam zu malen, sich auszutauschen und sich gegenseitig zu inspirieren: „Unsere Intention ist, uns in der Kunst immer wieder neu zu erfinden“, erklärt Lydia Hänsgen, Mitglied der Künstlergruppe ‚Team Six‘.

Damit ihnen das gelingt, experimentieren die Malerinnen mit unterschiedlichen Techniken, Materialwechseln und Farbwelten – so entdecken sie die Kunst immer wieder neu. Einem dieser Experimente verdankt die Ausstellung auch ihren Titel: „Männer und Frauen haben unterschiedliche Blickwinkel auf die Kunst, wählen andere Formen und Farben. Wir haben uns gefragt, wie Picassos Werke heute aussehen würden, wenn er eine Frau gewesen wäre. Das haben wir ausprobiert, und sein berühmtes Gemälde „Haus im Garten“ auf eine feminine Weise interpretiert“, sagt Lydia Hänsgen.

Das Ergebnis dieses und vieler anderer Kunst-Experimente möchten die Künstlerinnen nun der Öffentlichkeit präsentieren.

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