Kleinhau - Tausende Fans bei Motocross-Wochenende

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Tausende Fans bei Motocross-Wochenende

Von: luk
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Nur Fliegen ist schöner: Auf der anspruchsvollen Rennstrecke am Raffelsberg heben die Fahrer immer wieder ab. Die Zuschauer sind von den spektakulären Szenen begeistert. Foto: Weinberger

Kleinhau. Angespanntes Warten, die Konzentration hochhalten, noch einmal den Motor laut aufjaulen lassen, um sich bei der Konkurrenz bemerkbar zu machen und vielleicht ein bisschen Respekt zu verschaffen. Dann fällt die Schranke und die Motocrossfahrer preschen los.

Auch in diesem Jahr wurde das Motocrosswochenende auf dem Raffelsberg zwischen Brandenberg und Kleinhau wieder zu einem beeindruckenden sportlichen Spektakel. Die Zuschauer pilgerten zu Tausenden zu der anspruchsvollen Rennstrecke, um die Fahrer auf ihren beinahe halsbrecherischen Touren zu bewundern.

Der Freitag stand wieder im Zeichen eines ganz besonderen Rennens in einmaliger Atmosphäre. „Das Flutlichtrennen ist traditionell sehr gut besucht, aber in diesem Jahr waren wir von der Resonanz überwältigt”, sagte der Vorsitzende des MSC Kleinhau, Adrian Braun, stolz. Sogar eine weitere Wiese habe man von einem Bauern als Parkplatzmöglichkeit mieten müssen.

Und auch die folgenden Renntage standen dem Auftakt in nichts nach. Bei sommerlichen Temperaturen wurde der Raffelsberg zum Familienausflugsziel. Groß und Klein staunten über die rasanten Abfahrten, die waghalsigen Sprünge der Fahrer - ein jeder wurde für seinen Mut mit großem Applaus belohnt.

Doch nicht nur die Motoren dröhnten zwischen Brandenberg und Kleinhau - auch die Boxen. Am Mittwochabend wurde mit der Mega-Rock-Fete das eingeläutet, was mit der 80er-Jahre-Party am Samstag fortgeführt wurde. „Die Feten waren sehr gut besucht. Und ein wenig Feierei muss bei so viel Sport auch einmal sein”, erzählten die Verantwortlichen mit einem Augenzwinkern.

Doch zurück zum Sport: Die Fahrer des MSC Kleinhau boten auch in diesem Jahr hervorragende sportliche Leistungen und zeigten deutlich, dass sie mit internationaler Konkurrenz mithalten können. Ob in den jüngeren Altersklassen, bei den erfahrenen Haudegen oder im Gespann - der MSC hatte stets ein Eisen im Feuer.

Im wichtigsten Wettbewerb, der offenen internationalen Soloklasse, gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen MSC-Fahrer Frank Jansen-Teitz, dem amtierenden Europameister, und dem Niederländer Mart de Jong. Ein Duell, das es in sich hatte, mit einem Sturz von de Jong und technischen Problemen des MSC-Fahrers. Jansen-Teitz hatte schließlich das Nachsehen, durfte aber mit seinem zweiten Rang sicher zufrieden sein. Mehr Ergebnisse in unserer nächsten Ausgabe.
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