Taschendiebe bestehlen erneut sehbehinderte Seniorin

Von: red/pol
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Düren. Am Donnerstagvormittag sind zwei Seniorinnen Opfer eines Taschendiebstahls geworden. Eine 80 Jahre alte Dame aus Vettweiß hatte auf den Bus gewartet, als der Täter zuschlug, eine 74-jährige sehbehinderte Rentnerin hielt sich am Bahnhof auf, als sie bestohlen wurde.

Die Vettweißerin erreichte um etwa 11:20 Uhr die Bushaltestelle am Kaiserplatz, als sie ihr Portemonnaie aus ihrer Handtasche nahm, um nach der Busfahrkarte zu sehen. Anschließend verstaute sie die Geldbörse wieder darin, was offensichtlich von einem Dieb beobachtet wurde. Das dichte Gedränge vor dem Einstieg könnte der Täter ausgenutzt haben, um unbemerkt die Tasche der Frau zu öffnen und das Portemonnaie zu entnehmen.

Erst als sie im Bus Platz genommen hatte und die Fahrkarte wieder sicher verstauen wollte, bemerkte sie den Diebstahl. Daraufhin stieg die Rentnerin aus dem Bus aus und suchte geistesgegenwärtig ihre Hausbank auf. Hier konnte sie zumindest den Zugang zu ihrem Konto sperren, nachdem mit der Geldbörse nicht nur die Bankkarten, sondern auch mehrere hundert Euro Bargeld und persönliche Dokumente verschwunden waren.

Damit ist die 80-Jährige nicht das einzige Opfer, das in den vergangenen Tagen um Geld, Karten und andere Dokumente gebracht wurde. Auch eine 74 Jahre alte Frau aus Düren wurde gegen 12:45 Uhr bestohlen, als sie sich im Bereich des Bahnhofs aufhielt. Erst im Zug bemerkte sie das Fehlen ihrer Geldbörse in ihrer Handtasche, in der sich ebenfalls Geldkarten und Bargeld befunden hatten.

Ein wenig Hoffnung gibt nun die Tatsache, dass die Rentnerin ihre Umgebung aufmerksam beobachtet hatte und ihr somit ein Mann aufgefallen war, der sich auffallend unruhig im Bereich der Bushaltestelle aufgehalten hatte. Aufgrund einer starken Sehbehinderung wird die Dame diesen jedoch nicht wiedererkennen können. Dem Polizeibericht zufolge beschrieb sie ihn lediglich als dunkelhaarig und mit einem schwarzen Trainingsanzug bekleidet, der im Frontbereich rot erschien.

Zeugen, denen möglicherweise etwas Verdächtiges aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter der Notrufnummer 110 mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Gleiches gilt bei aktuellen Feststellungen zu Personen, bei denen es sich möglicherweise um Taschendiebe handeln könnte.

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