Tanz gegen Gewalt: Weltweite Aktion „One Billion Rising“ auch in Düren

Von: asw
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Tanzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Auf dem Kaiserplatz machten Dutzende Frauen auf sich aufmerksam. Foto: Wildermann

Düren. Frauen und Mädchen unterschiedlichen Alters mit pinken Wollmützen auf dem Kopf, pinken Tüchern um den Hals und pinken Seidenbändern um das Handgelenk haben am Dienstag dicht gedrängt vor einer Bühne auf dem Dürener Kaiserplatz gestanden. Der Grund: tanzen und singen am weltweiten Aktionstag „One Billion Rising“ („Eine Milliarde erhebt sich“) gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Nicht nur die Frauen zeigten sich mit den pinken Wollmützen (Pussyhats), die kleine Ohren wie Katzen haben, solidarisch – auch die Männer. Sie trugen weiße Schleifen an den Jacken. „Voicebox“-Sänger Alexander Mohnfeld und seine Frau Silke sangen neben dem Song „What‘s Up“ auch die deutsche Version von „Break the Chain“, die zur Hymne für die Anti-Gewalt-Aktion geworden ist.

Die zwei Dürener Rapper Korab Mehmeti und Muja Qorraj schrieben extra für die Veranstaltung das Lied „Kein Mensch hat den Hass verdient“ und bekamen nicht nur viel Applaus, sondern auch Zugabe-Aufforderungen.

Dürens Bürgermeister Paul Larue (CDU) und Astrid Hohn von der Grünen-Fraktion Kreuzau, die stellvertretend für Landrat Wolfgang Spelthahn kam, forderten die Bürger dazu auf, dass man nie genug tuen könne, um gewaltfrei miteinander zu leben.

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