Tagebaurandstraße: CDU fordert Tempo 70

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Merzenich. Im Zusammenhang mit dem schweren Verkehrsunfall am vergangenen Mittwoch auf der Tagebaurandstraße in Höhe von Merzenich bekräftigt die CDU ihre Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Straße.

Bei dem Unfall wurde eine 73-jährige Kleinwagenfahrerin so schwer verletzt, dass sie mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. „Die CDU Merzenich hat seinerzeit genau für diesen Straßenabschnitt Tempo 70 gefordert, was aber von Straßen.NRW abgelehnt wurde“, sagt CDU-Vorsitzender Günther Schmitz. Er verweist darauf, dass von diesem Abschnitt der L 264 neben den beiden neuen Einfahrten von Morschenich-Neu auch fünf Feldwege abzweigen.

Die Fraktionsvorsitzende Dr. Maria Schoeller ergänzt, dass Landwirte mit ihren schweren Fahrzeugen ebenso wie Fußgänger und Radfahrer die Feldwege rege nutzen und dabei die Tagebaurandstraße queren müssen. Einer der Feldwege zweigt zu einer Tierarztpraxis und zu einem Reiterhof von der Straße ab, auf der Tempo 100 gefahren werden darf.

„Besonders brenzlig wird die Situation, wenn ein Fahrzeug auf Höhe von Morschenich-Neu überholt wird, während sich ein drittes Fahrzeug in den fließenden Verkehr einzufädeln versucht“, beklagt auch der Morschenicher Ortsvorsteher Michael Dohmes.

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