Düren - „Tag der Muttersprachen“ im Familienzentrum

„Tag der Muttersprachen“ im Familienzentrum

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Beim Tag der Muttersprache am Familienzentrum St. Peter Julian trugen Kinder und Eltern Reime, Gedichte, Lieder und Geschichten in ihrer jeweiligen Sprache vor.

Düren. Kaum jemand kennt dieses besondere Datum: Der 21. Februar ist der internationale Tag der Muttersprache. Seit mehreren Jahren feiert die katholische Kindertagesstätte und das Familienzentrum St. Peter Julian diesen Tag.

Eltern wurden eingeladen, Gedichte, Reime, Lieder und Geschichten aus ihrem Heimatland vorzustellen. Auch in diesem Jahr haben die Beiträge wieder für strahlende Gesichter und glänzende Augen gesorgt.

Begeistert waren die Kinder von dem Lied „Sur le pont d’Avignon“ in französischer Sprache. Das Märchen von Hänsel und Gretchen wurde auf Kroatische erzählt. Eine Mutter brachte ein Bilderbuch von einem Bauernhof mit und erklärte die Tiernamen sowohl in deutscher als in türkischer Sprache. Im Anschluss haben alle gemeinsam ein Lied von einem Bauernhof auf Türkisch gesungen.

Das Lied „Bruder Jakob“ wurde gemeinsam mit den Eltern in Deutsch, Englisch und Französisch gesungen. Ein türkisches Kinderlied, begleitet von Handzeichen, fand regen Anklang bei den Kindern und wurde prompt von allen Anwesenden umgesetzt. Höhepunkt war ein russisches Märchen, bei dem die Kinder die Handlung anhand von Handpuppen nachspielen konnten.

Im Vorfeld haben die Kinder das Lied „Salibonani“ aus Simbabwe einstudiert, welches sie den Eltern zur Begrüßung vorsangen. Als Abschluss tanzten die Kinder zu dem Singspiel „Tsché Tsché Kulé“ (Hände auf den Kopf), welches aus Ghana stammt.

Sowohl die Eltern als auch die Jungen und Mädchen profitierten von dem „Tag der Muttersprache“. Die Eltern freuten sich, den Kindern Traditionelles aus ihrer Kultur näher bringen zu können. Die Kinder lernen die Sprachenvielfalt der Einrichtung von St. Peter Julian schätzen.

Da die Veranstaltung von allen Anwesenden gut angenommen wurde, wollen die Verantwortlichen auch in Zukunft das Thema „Sprache und Mehrsprachigkeit“ in besonderer Weise würdigen.

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