Düren - Tänzerinnen der Ballettschule „tanzt.“ bieten Augenschmaus

Tänzerinnen der Ballettschule „tanzt.“ bieten Augenschmaus

Von: ch
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Die Kinder sind die wahren Stars – Szene aus der Aufführung der Andersen-Adaption „Das hässliche Entlein“ durch das Ensemble der Ballettschule „tanzt.“ im Haus der Stadt zu Düren. Foto: Christoph Hahn

Düren. Im Märchen ist immer alles möglich, zum Beispiel, das kleine Menschen auf einmal zu großen Stars werden können. Im Haus der Stadt zu Düren ist dieses Wunder einmal mehr geschehen – in der Aufführung „Das hässliche Entlein“ nach dem Märchen von Hans Christian Andersen, mit der kleine und etwas größere Tänzerinnen der Ballettschule „tanzt.“ ihr Publikum im voll besetzten Saal begeisterten.

Herzlich begrüßt von „tanzt.“-Chefin Melanie Köpper-Schmitz, boten die von ihr und ihren Kolleginnen trainierten Künstlerinnen einen Augenschmaus nach dem anderen. Von den Eltern, Großeltern und Freunden im Auditorium ein ums andere Mal schon beim Aufziehen des Vorhangs mit Applaus bedacht, lebte jede der (vor und nach der Pause) jeweils 13 Szenen vom Charme der Kinder und Teenager. Kätzchen, springlebendige Hasen und anderes Figurenpersonal: Alle strahlten etwas Liebenswürdiges, Gewinnendes aus.

Da mussten sich die „Großen“ auch nicht schämen (falls sie es denn je taten), wie die „Kleinen“ zu staunen und hingerissen zu sein. Jede der Szenen strahlten in den Choreographien von Kerstin Garzorz, Melanie Köpper-Schmitz, Andrea Lehnigk, Alina Jussen und Marcelo Marinho sowie im Bühnenbild von Igor Schmitz etwas Bezwingendes, das schon wegen der eingebauten erzählerischen Elemente immer wieder die Grenzen zwischen den Generationen überspringt. Denn von Zauberwesen in den Bann geschlagen werden; Wer möchte das eigentlich nicht?

Wenn Inszenierungen wie diese zum Erfolg werden, dann liegt das auch daran, dass sie mit Hilfe der zum Tanz geordneten Bewegung ablesbare Geschichten erzählen. Was das betrifft, können sich die Chefin und ihre künstlerischen Mitstreiter voll und ganz auf ihre Zöglinge verlassen. Jede Geste, jeder Schritt sitzt und bringt manchen unterhaltenden Effekt mit ein. Dieses „hässliche Entlein“ bietet in jeder Szene Herzerwärmendes. Und darum haben die Zuschauer im Haus der Stadt die Choreographen und die Mitglieder der Truppe völlig zu Recht mit Applaus und Blumen gefeiert In der Titelrolle grandios: Jutta Ebbertz.

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