Düren - SWD Powervolleys wollen gegen Schlusslicht Solingen gewinnen

SWD Powervolleys wollen gegen Schlusslicht Solingen gewinnen

Von: sis
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Dirk Westphal (mitte) und seine Kollegen wollen die morgigen Partie bei den Bergischen Volleys „sehr, sehr seriös bestreiten“. Foto: Jansen

Düren. „Sehr, sehr seriös werden wir die Begegnung bei den Bergischen Volleys in Solingen bestreiten“, sagt Dirk Westphal. Der 31-Jährige ist Annahmespezialist und Außenangreifer der SWD Powervolleys und muss sich am Sonntag (Anpfiff 16 Uhr) wie seine Mannschaftskameraden mental umstellen.

Am Mittwoch setzten sich die Rheinländer im CEV-Pokal mit dem niederländischen Meister Groningen auseinander, morgen müssen sie gegen das sieglose Schlusslicht der Liga antreten. Drei Sätze haben die Gastgeber bisher gewonnen. Klar ist also: Der Tabellenvierte der Bundesliga ist hoher Favorit in der Klingenstadt.

„Da kannst du ja nur verlieren“, sagt Westphal. „Gewinnst du 3:0, sagt jeder, dass ein Sieg in dieser Höhe normal ist. Gibst du Sätze ab, blamierst du dich.“ Nun ist es einfacher, sich auf ein Europapokalspiel oder eine Partie gegen den VfB Friedrichshafen mental vorzubereiten.

Aber wie macht ein Spieler eines Favoriten dies, wenn es gegen Teams wie Solingen geht?

„Da hat jeder Volleyballer seine eigene Strategie“, erklärt Westphal. Seine hat sich in den über zehn Jahren Profi-Volleyball entwickelt: „Als junger Spieler wollte ich in solchen Begegnungen die Sätze hoch gewinnen, heute ziehe ich meine Motivation, den Sieg in diesen Partien zu erringen, aus schönen Aktionen.“ Egal ob es sich um einen variantenreichen Angriff mit erfolgreichem Abschluss oder eine spektakuläre Abwehraktion handelt: „Versuchen, den Gegner auszuspielen, ihm immer gedanklich einen Schritt voraus zu sein, das bereitet einem auch Freude am Spiel“, erklärt Westphal.

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist er einverstanden. Rang vier ist eine Platzierung, mit der er sich identifizieren kann, auch wenn möglicherweise der eine oder andere Punkt mehr drin gewesen wäre: „Die Niederlage in Innsbruck beispielsweise war unnötig, da haben wir die Partie unglücklich aus der Hand gegeben.“ Lag das auch am Heimvorteil? „Der fällt in dieser Saison extrem auf“, sagt er. Es gibt aber zwei Mannschaften, die Zuhause schwächeln. Die eine ist Rottenburg, die andere der morgige Gastgeber...

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